Rezeptor

05. Juli 2017 R 0

Rezeptor (receptor), lat. receptor – „Empfänger“; Sinneszelle zur Aufnahme von Reizen in verschiedener Form, z.B. Exterorezeptoren (für Umweltreize, z.B. Fotorezeptoren), Enterorezeptoren (für inneres Milieu), Propriozeptoren (für Körperlage im Raum, Muskel- und Sehnenspannung), Chemorezeptoren (Änderung chem. Milieu) usw. Allen Rezeptoren ist gemein, dass sie wahrgenommene Reize ab einer gewissen Reizschwelle in elektrische Signale (Rezeptorpotentiale) umwandeln. →Reizstufenregel

Bei den komplizierten Bewegungshandlungen im Sport erfassen z.B. die Muskelspindeln (Propriozeptoren) die Länge von Fasern der Skelettmuskeln. Mechanorezeptoren in den Bändern und den Gelenkkapseln informieren das Gehirn über die Stellung der Gelenke und über Richtung, Ausmaß und Geschwindigkeit der Bewegungen, unterstützt von den Rezeptoren im Vestibularorgan (→Gleichgewicht) Hautrezeptoren tragen mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Wassergefühl des Schwimmers bei.

Rezeptoren können in ihrer Wirksamkeit durch Beta-Blocker gehemmt werden, was verschiedentlich im Leistungssport (z.B. Sportschießen) genutzt wird, obwohl es als Dopingvergehen geahndet wird. Allgemein wird aber die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst (Rost, 1984).

 

Mehr zum Thema: http://symptomat.de/Rezeptoren


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