Blutflussrestriktion -Training

18. September 2018 B 0
Blutflussrestriktion -Training (BFR) (blood flow restriction training), auch „Abbindetraining“, Kaatsu-Training, Okklusionstraining. Variante des Krafttrainings, bei der ein Venenstauer (Stauschlauch aus der Medizin) an geeigneter Stelle des Oberarms oder Oberschenkels angelegt und dadurch die Blutzirkulation gedrosselt wird. So „abgebunden“ wird die Zielmuskulatur bei weitaus geringeren Widerständen als sonst üblich trainiert. Nach dem Training wird die Durchblutung ...

Homöopathie

13. September 2018 H 0
Homöopathie (homeopathy), griech. homøopati „gleiches oder ähnliches Leiden‘; auf den Vorstellungen des deutschen Arztes Hahnemann (1755-1843) fußende alternativmedizinische Behandlungsmethode. Eine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung homöopathischer Arzneimittel ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. In einigen Fällen ist eine solche Behandlung mit Risiken verbunden, besonders wenn sie sich als Alternativmedizin zur Schulmedizin („entweder : oder“) versteht. ...

Abstoßgeschwindigkeit

10. September 2018 A 0
Abstoßgeschwindigkeit (kick-speed, push-off velocity), Geschwindigkeit eines Sportlers bzw. Sportgeräts, die als alleiniges Ergebnis der Abstoßbewegung des Sportlers durch einen Kraftstoß ohne Berücksichtigung bereits vorhandener Geschwindigkeiten (Anlaufen, Anfahren u. a.) erzielt wird (Sport A-Z). Im Schwimmen verstehen wir darunter die Geschwindigkeit des KSP, die am Ende des Abstoßes erreicht wird, wenn die Füße die Wand verlassen. ...

Koordinationsindex

29. August 2018 K 0
Koordinationsindex (IdC) (coordination index), von Cholett et al. (2000) entwickelter Index zur Quantifizierung der Armkoordination im Kraulschwimmen, um Lücken (negative IdC) und Überlappungen (positive IdC) im Armantrieb zu messen. Der IdC steigt mit dem Leistungsniveau an und steht damit in Beziehung zur Schwimmgeschwindigkeit. Einen maßgeblichen Anteil hat dabei die Überlappung der Vortriebsphasen („Superposition“). Die IdC ...

Potenzialanalyse

25. August 2018 P 0
Potenzialanalyse (potential analysis), von lat. potentia „Stärke, Macht“ und Analyse,  bezeichnet die strukturierte Untersuchung des Vorhandenseins bestimmter Eigenschaften (Fähigkeiten). Potenzialanalysen liefern strukturierte Informationen zu Fragen nach der Fähigkeit von Mitarbeitern, Ereignissen, Mitteln und Organisationen (Wikipedia). Die Potenzialanalyse ist inzwischen im Rahmen der „Neustrukturierung des  deutschen Leistungssports“ (Sportförderung) ein neues Handlungsfeld, das zunächst einige auserwählte Spezialisten ...

Stärke, mentale

23. August 2018 St 0
Stärke, mentale (mental strenght, mental toughness). Fähigkeit, das eigene Talent und die erworbenen Fähigkeiten durchweg und ungeachtet der Wettkampfbedingungen abrufen zu können  (Loehr, 1995). Mental starke Sportler haben  sich unter Druckbedingungen (Stress) besser im Griff. Das zeigt sich, indem sie mit den vielfältigen Anforderungen des Wettkampfes besser umgehen können als ihre Gegner und über die ...

Kreuzadaptation

21. August 2018 K 0
Kreuzadaptation (cross adaptation), Sportliches Training fuehrt nicht nur zu einer Steigerung der trainierten Fähigkeiten, sondern auch als erwünschte Nebenwirkung auch zu Adaptationen in Bereichen, die primaer mit der Motorik nichts zu tun haben. Dieser Vorgang wird, soweit die Resistenz des Organismus verbessert wird, als positive Kreuzadaptation (umgangssprachlich als Abhärtung) bezeichnet. Die muskelaktivitätsbedingte positive Kreuzadaptation äußert ...

E-Learning

19. August 2018 E 0
E-Learning (engl. electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“ oder einfach „elektronisches Lernen“, Bezeichnung Lernformen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Vorstellung (Präsentation) und Verteilung/Umsetzung (Distribution) von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation eingesetzt werden (Kerres, 2001). Die Einführung von E-Learning in die Trainerausbildung erweist sich als schwierig und weist sehr unterschiedliche Fortschritte von ...

Präaktivierung, neuromuskuläre

16. August 2018 P 0
Präaktivierung, neuromuskuläre (neuromuscular pre-activation), mehrere maximale willkürliche Kontraktionen (maximal voluntary contractions, MVCs) der spezifischen Muskulatur vor Belastungen im Wettkampf/Test. Dadurchi werden die aktivierten neuromotorischen Einheiten mit tetanischen Reizfrequenzen erregt. Dies erhöht vorübergehend die Effizienz der Reizübertragung und -fortleitung in synaptischen Verbindungen und Muskelzellen (posttetanische Potenzierung/PTP). Die PTP beschleunigt die Emission von Calciumionen (Ca2+) aus dem ...