Lymphe

20. März 2020 L 0
Lymphe (lymph), lat.lympha ‚klares Wasser; Körperflüssigkeit in den Lymphgefäßen, die der Zell- und Gewebsernährung sowie dem Transport der Lymphozyten dient. In den Lymphknoten werden Krankheitserreger wie Bakterien und Fremdkörper entsorgt. Das Lymphsystem ist somit das Herzstück des Immunsystems. Der Lymphfluss wird durch körperliche Bewegung (Sport) angeregt, da durch den Wechsle von Anspannung und Entspannung der ...

Lutealphase

20. März 2020 L 0
Lutealphase (luteal phase), lat. luteus „gelb“; auch Gelbkörperphase, zweite Phase des Menstruationszyklus, die 10-15 Tage nach dem Eisprung (Ovulation) mit der nächsten Zyklusblutung endet. Die Lutealphase ist durch eine erhöhte Progesteronkonzentration im Blut gekennzeichnet, der eher eine katabole Wirkung nachgesagt wird (Platen, 2008). →Follikelphase Nach aktuellem Forschungsstand sollten zur Optimierung der Leistungsfähigkeit von Athletinnen ohne ...

Lustprinzip

20. März 2020 L 0
Lustprinzip (pleasure principle), nach der Freud’schen Psychoanalyse Grundprinzip von Handlungen unter dem Motiv des Lustgewinns. Nach dessen Funktionssysteme der Persönlichkeit (Über-Ich, Ich, Es) arbeitet das „Es“ ausschließlich nach dem Lustprinzip. Es sind Triebe und Bedürfnisse, die nach sofortiger Befriedigung drängen (Häcker & Stapf, 2004). Der unabhängige Sportler (Amateur) unterliegt dem Lustprinzip im Sinne Marcuses, denn ...

Lungenvolumen

20. März 2020 L 0
Lungenvolumen/-volumina (respirational volume), Luftmenge, die bei Ein- und Ausatmung gemessen wird (Spirogramm), wobei immer noch Restluft in der Lunge verbleibt (→Lungenfunktionsdiagnostik). Man unterscheidet entsprechend der verschiedenen Atemstellungen das Volumen bei normaler Ein- und Ausatmung (Atemzugvolumen), das nach einer normalen Einatmung noch zusätzlich eingeatmet werden kann (inspiratorisches Reservevolumen), das nach einer normalen Ausatmung noch zusätzlich ausgeatmet ...

Lungenödem

20. März 2020 L 0
Lungenödem (pulmonary edema), griech. oidema „Schwellung, Wassersucht“; Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, bei Schwimmern und Tauchern als schwimminduziertes pulmonales Ödem (SIPE) charakterisiert durch schwere Kurzatmigkeit und Husten, verbunden mit einem pulmonalen Ödem (pulmonal = die Lunge (pulna) betreffend). Unklar ist noch, ob es Langzeiteffekte gibt und welche Faktoren dazu führen. Die Notwendigkeit einer systematischen Diagnose von ...

Lungenfunktionsdiagnostik

20. März 2020 L 0
Lungenfunktionsprüfung/-diagnostik (pulmonary function test), abgekürzt „Lufu“ (Lungenfunktionsprüfung/Spirometrie), Verfahren zur Kontrolle der Leistungsfähigkeit der Lunge, in der sportmedizinischen Grunduntersuchung, ausgewiesen durch die Vitalkapazität und die Einsekundenkapazität (=Luftmenge, die nach vollständigem Einatmen innerhalb einer Sekunde so schnell wie möglich wieder ausgeatmet wird). →Spiroergometrie Die in der Literatur häufig beschriebenen Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale) konnten bei den Schwimmern/innen des ...

Lunge

19. März 2020 L 0
Lunge (lungs), vom Brustkorb (→Thorax) umschlossenes und aus zwei Flügeln bestehendes Atemorgan, das durch seine Struktur (→Alveolen) den Gasaustausch ermöglicht. Dazu werden die fibroelastischen (fibrös = aus faserreichen Bindegewebe bestehend) Strukturen der Lunge durch Bewegungen des Zwerchfells (Bauchatmung) und der Rippen (Brustatmung) gedehnt (Einatmung) oder zusammengedrückt (Ausatmung). Die Sauerstoffanreicherung des Blutes (Arterialisierung) erfolgt durch Belüftung ...

Lordose

19. März 2020 L 0
Lordose (lordosis), griech. lordós „vorwärts gekrümmt“; physiologische („normale“) Krümmung der Hals- und Lendenwirbelsäule in sagittaler Richtung. In extremer (pathologischer) Form als Hohlkreuz oder Hyperlordose eine auch bei Schwimmern auftretende Fehlhaltung. Dementgegen kommt es bei anhaltend sitzender Tätigkeit zu einer „Entlordosierung“. →Wirbelsäule, →Kreuzschmerz Zur Objektivierung der Haltungsschwäche wird bei Kindern der Haltungstest nach Matthias angewendet, indem ...

Lokomotorik

18. März 2020 L 0
Lokomotorik (loco-motor-system), lat.locus ,Ort, Stelle‘ ,motor, ,Beweger‘= fortbewegen); Teilbereich der Motorik, der sich mit der Art der Fortbewegung beschäftigt (z.B. Kriechen, Gehen, Laufen). Das lokomotorische System in der Hirnrinde dient der Bewegung der Organismen im Raum und unterliegt altersbedingten Degenerationen (Gehstörungen, Sturzgefahr).