Inertiale Messeinheit (IMU)

03. August 2022 Allgemein, I 0
Inertiale Messeinheit (inertial measurement unit, IMU) eine räumliche Kombination mehrerer Inertialsensoren wie Beschleunigungssensoren und Drehratensensoren (Wikipedia). →Biomechanik In jüngster Zeit werden tragbare IMUs (Inertial Measurement Unit) verstärkt für die Analyse von Schwimmbewegungen in allen Wettkampfschwimmtechniken eingesetzt (Guignard et al., 2017b), da die Anwendung videobasierter Systeme in aquatischen Umgebungen eine Herausforderung darstellt (Callaway et al., 2010). ...

Datenerfassung

13. Juni 2022 D 0
Datenerfassung (data input), Aufnahme von Daten aus Training, Wettkampf und Leistungsdiagnostik zur weiteren statistischen Bearbeitung als unverzichtbare Grundlage eines wissenschaftlichen Trainings. Die Genauigkeit der Daten ist neben der exakten Erfassung (Zeitmessung, Gerätetechnik usw.) an eindeutige terminologische Abgrenzungen der einzelnen Trainingsbereiche und Messstrecken gebunden. Zudem erfordert sie in der Zusammenarbeit mit Biomechanikern, Sportmedizinern und Psychologen, die ...

Biomechanik

22. Mai 2022 B 0
Biomechanik (biomechanics), Wissenschaftsdiszplin, die als Sportbiomechanik mit Methoden und Gesetzmäßigkeiten der Mechanik sportliche Bewegungsabläufe, aber auch Sportgeräte untersucht. Ziel im Sport ist, durch Optimierung der Bewegungstechniken die sportlichen Leistungen zu verbessern (→Leistungsdiagnostik)  Im Vordergrund steht hierbei die  „Technikanalyse“, die sich auf biokinematische, biodynamische und zeitliche Parameter (→Merkmale, biomechanische) stützt, die durch elektronische, mechanische und optische ...

Psychologie

31. März 2022 P 0
Psychologie (psychology), griech. psychología, wörtlich: Seelenkunde; „empirische Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten“ (Wörterbuch Psychologie 2004) mit den Hauptgebieten empirische, theoretische und philosophische Psychologie. Zur empirischen Psychologie zählen eine Reihe von Nebengebieten, die für die Arbeit des Trainers bedeutungsvoll sind, wie Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Pädagogische Psychologie, Medienpsychologie, Ernährungspsychologie, Sozialisationspsychologie und Sportpsychologie. Wesentliche Felder der Psychologie im ...

Prognose

16. März 2022 P 0
Prognose (prognosis), Vorhersage eines Ereignisses (z.B. Wetterprognose), Zustandes oder einer Entwicklung (z.B. Finalzeiten, →Karriere). →Talentprognose, →Rudolph-Tabelle, →Prognoseschwimmen Im Leistungssport verbindet man Prognose zumeist mit Vorhersagen von Zeiten und Platzierungen bei Hauptwettkämpfen wie Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften (→Leistungsprognose). Dabei erfordern Trainings– und Wettkampfplanung ständig eine Orientierung auf der Grundlage solider Analysen des Ist-Zustandes. Wie zum Beispiel ...

Problemlösen

12. März 2022 P 0
Problemlösen (problem solving), grundsätzlich verlangt das Leben in seinem Vollzug dem Menschen Problemlösungen ab (Stygermeer 1999, S.93). Hier als Kategorie der Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (besonders Psychologie) ein Prozess, um durch bewusstes Denken von einem unbefriedigenden Ausgangszustand zu einem gewünschten, teilweise unbekannten Endzustand zu gelangen. Techniken (Kreativmethoden) zur Lösung von Problemen sind: „Brainstorming: Sammlung spontaner mündlicher ...

Placebo

05. November 2021 P 0
Placebo (placebo), lat. placere „ich werde gefallen“; „Scheinmedikament“, das ohne Wirkstoff nur durch Suggestion die Leistung steigert. Placebo werden bei Arzneimittelversuchen („Doppelblindversuche“) eingesetzt, um die subjektiv-psychische von der objektiv-pharmakologischen Wirkung eines Medikaments zu unterscheiden. Beispiel: Eine Art „Ischämie-Training“ scheint das Herzgewebe resistenter gegen ischämisch bedingte Schädigungen zu machen. Deshalb wurde die Wirkung Ischämischer Präkonditionierung (IPC) ...

Physiologie

03. November 2021 P 0
Physiologie (physiologie), griech. physiologica „Naturkunde“; als Teilgebiet der Biologie die Wissenschaft von den Lebensvorgängen, als Leistungsphysiologie eine wichtige Grundlage der Trainingswissenschaft. Umgangssprachlich steht physiologisch für normal, gesund, im Gegensatz zu pathologisch. →Sportphysiologie Beispiel: Der Blutdruck ist eine Funktion des Herzzeitvolumens und des peripheren Gefäßwiderstands. Personen, die einem chronischen Ausdauertraining ausgesetzt sind, erreichen einen höheren Belastungs-systolischen ...

Pathologie

10. März 2021 P 0
Pathologie (pathology), griech. Pathologia „Lehre vom Leiden“; Zweig der Medizin, der sich mit abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper beschäftigt (Krankheitslehre). Sie ist engverwandt mit der Anatomie, der Pathophysiologie und der Zytologie. Der Pathologe hilft klinisch tätigen Ärzten die Entscheidung für die richtige Therapie zu treffen. Damit bewegt er sich an der wichtigen ...

Paradigma

05. März 2021 P 0
Paradigma (paradigm), griech. Parádeigma „begreiflich machen“ bis „Weltsicht“; grundlegender Orientierungsrahmen für den Erkenntnisgewinn und Problemlösungen in der Wissenschaft. So geben Erkenntnisse aus Naturwissenschaften (Biomechanik, Sportmedizin, Bewegungslehre) und Gesellschaftswissenschaften (Sportpsychologie, Sportpädagogik, Sportsoziologie) den Rahmen für die Sportwissenschaft als Querschnittswissenschaft, die somit als „multiparadigmatisches Gebilde“ (Drexel 1995) aufgefasst werden kann. Grundlegende neue Erkenntnisse der Basiswissenschaften können so ...