Inertiale Messeinheit (IMU)

03. August 2022 Allgemein, I 0
Inertiale Messeinheit (inertial measurement unit, IMU) eine räumliche Kombination mehrerer Inertialsensoren wie Beschleunigungssensoren und Drehratensensoren (Wikipedia). →Biomechanik In jüngster Zeit werden tragbare IMUs (Inertial Measurement Unit) verstärkt für die Analyse von Schwimmbewegungen in allen Wettkampfschwimmtechniken eingesetzt (Guignard et al., 2017b), da die Anwendung videobasierter Systeme in aquatischen Umgebungen eine Herausforderung darstellt (Callaway et al., 2010). ...

Biomechanik

22. Mai 2022 B 0
Biomechanik (biomechanics), Wissenschaftsdiszplin, die als Sportbiomechanik mit Methoden und Gesetzmäßigkeiten der Mechanik sportliche Bewegungsabläufe, aber auch Sportgeräte untersucht. Ziel im Sport ist, durch Optimierung der Bewegungstechniken die sportlichen Leistungen zu verbessern (→Leistungsdiagnostik)  Im Vordergrund steht hierbei die  „Technikanalyse“, die sich auf biokinematische, biodynamische und zeitliche Parameter (→Merkmale, biomechanische) stützt, die durch elektronische, mechanische und optische ...

Prinzip, biomechanisches

12. März 2022 P 0
Prinzip, biomechanisches (principle, biomechanical), „Allgemeiner Grundsatz der Handlungsorientierung für biomechanisch zweckmäßige Lösungen von Bewegungsaufgaben“ (Sust, in Schnabel & Thieß 1993, S. 637). Anhand der 1967 von Hochmuth formulierten biomechanischen Prinzipien lässt sich die Zweckmäßigkeit vieler Bewegungen objektiv bewerten: Prinzip der Anfangskraft, Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges, Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf, Prinzip der zeitlichen Koordination ...

Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges

11. März 2022 P 0
Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges (principle of the optimum accelerative distance) → Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf; zweckmäßiges Ausnutzen des Beschleunigungsweges um eine maximale Endgeschwindigkeit zu erreichen. Das Prinzip fusst auf der biomechanischen Gesetzmäßigkeit, dass eine konstante Kraft  einer Masse eine umso höhere Endgeschwindigkeit gibt, je länger die Kraft auf die Masse einwirkt. →Trainingsprinzip Beispiel: ...

Prinzip der zeitlichen Koordination von Teilimpulsen

07. März 2022 P 0
Prinzip der zeitlichen Koordination von Teilimpulsen (principle of the temporal co-ordination of partial impulses), biomechanisches Prinzip. das besagt, dass die durch die Teilbewegungen produzierten Impulse zeitlich optimal aufeinander abgestimmt sein sollen. Die Einzelimpulse beeinflussen sich gegenseitig und können nicht einfach addiert werden. Neuerdings wird das Prinzip abgewandelt zum „Go-and-Stop-Prinzip“, wonach ein Objekt (Ball, Speer, Kugel ...

Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf

12. Dezember 2021 P 2
Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf (principle of the optimum tendency in accelerative dynamics), Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges, biomechanisches Prinzip, das den zweckmäßigen Beschleunigungsverlauf bei unterschiedlichen Zielstellungen beschreibt. Soll z.B. ein Beschleunigungsweg in kürzester Zeit zurückgelegt werden, dann müssen die größten Beschleunigungskräfte am Anfang der Beschleunigungsphase wirken (z.B. Stoß im Boxen, Fechten), soll die größte ...

Prinzip der Impulserhaltung

12. Dezember 2021 P 0
Prinzip der Impulserhaltung (principle of impulse preservation), biomechanisches Prinzip, das auf dem Impulserhaltungssatz beruht, wonach der Gesamtimpuls einer Drehbewegung erhalten bleibt. Mit diesem Prinzip lassen sich Drehbewegungen im freien Flug oder →Bewegungen um feste und elastische Ebenen beschreiben (→Drehimpulserhaltungssatz). So kann das Massenträgheitsmoment bei stark gehockter gegenüber leicht gehockter Körperhaltung verringert und damit die Winkelgeschwindigkeit ...

Prinzip der Gegenwirkung

12. Dezember 2021 P 0
Prinzip der Gegenwirkung (principle of counter-action), biomechanisches Prinzip, das auf dem 3. NEWTONschen Axiom der Gegenwirkung (actio et reactio) beruht, also auch bei sportlichen Bewegungen besteht zu einer Wirkung immer eine gleich große Gegenwirkung. So führt eine Verdrehung des Oberkörpers nach links in der Regel zu einer Verdrehung des Unterkörpers nach rechts. →Impulserhaltungsgesetz Über viele ...

Prinzip der Anfangskraft

26. November 2021 P 0
Prinzip der Anfangskraft (principle of initial strength), biomechanisches Prinzip; Erreichen einer hohen Endgeschwindigkeit durch eine eingeleitete Gegenbewegung. Das Prinzip der Anfangskraft geht davon aus, dass durch eine abgebremste Gegenbewegung eine Kraft entsteht, wenn dem Abbremsen unverzüglich die eigentliche Bewegung folgt (Beispiel: Schlusssprung aus dem Stand, Armschwung beim Startsprung). Mehr zum Thema: http://spt0010a.sport.uni-oldenburg.de/VEROEFF/BS100PRINZIPANFANGSKRAFT.pdf – Zugriff 26.11.21 ...

PIV-Methode

04. November 2021 P 0
PIV-Methode (Particle image velocimetry), Methode zur Messung von nichtstationären Strömungen, die Geschwindigkeits-Felder um bewegte Körper sichtbar macht und gleichzeitig die Impulsbeträge (im Schwimmen im Nachlauf von Händen und Füßen) berechnet. Mit der PIV-Methode können die Orte des Zentrums und der Grenze des Wirbels auf der Basis des Geschwindigkeitsfeldes identifiziert werden (→Vortex).  →http://www.dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-183/251_read-12796/ Zugriff 4.11.21 Mehr ...