Eignung

10. April 2017 E 0
Eignung (aptitude), besondere Tauglichkeit für eine bestimmte Tätigkeit Unter Eignung verstehen wir im Leistungssport „einen sportartspezifisch strukturierten Komplex von Fähigkeiten und Voraussetzungen, den ein Sportler für das Erreichen von hohen Leistungen in der ausgewählten Sportart benötigt“ (Kupper, 1976). (→Veranlagung, →Talent) Das betrifft übrigens im Sport Aktive wie Trainer und Funktionäre. Für die formelle Eignung des ...

Eignungsmerkmal

10. April 2017 E 0
Eignungsmerkmale (aptitude characteristics), Eigenschaften eines Sportlers, die eine besonders günstige sportliche Entwicklung erwarten lassen. Im Schwimmen von der Leistungsstruktur abgeleitete Merkmale, die im Rahmen einer Talentauswahl diagnostiziert werden. Dabei ist zu beachten, dass neben der aktuellen sportlichen Leistung auch körperbauliche Merkmale sowie motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten (→Technikbewertung) eingeschätzt werden. Ferner sollten diese Merkmale immer in ...

Eignungsnorm

10. April 2017 E 0
Eignungsnorm (standard of aptitude), Richtschnur, wonach eine Person oder Sache für etwas befähigt oder qualifiziert ist. Im Sport zumeist aus der Leistungsdiagnostik ermittelte Sollwerte für die Auswahl in bestimmte Fördergruppen, die sich keinesfalls nur auf die aktuelle Leistung im Schwimmen beschränken, sondern komplex angelegt sein sollten: alle Lagen, kurze und lange Strecken, Einzelbewegung, Beweglichkeit usw. ...

Eignungstest

10. April 2017 E 0
Eignungstest (aptitude test; screening test), Verfahren zur Überprüfung der Eignung für eine bestimmte Tätigkeit. Im Sport für eine Sportart oder Disziplin. Dabei ist zu entscheiden zwischen Tests die etwas über einen aktuellen Trainingszustand aussagen und Tests, die vor allem eine Entwicklung aufzeigen (→Längsschnitt) und damit (wenn auch bescheiden) prognosefähig sind. Zudem sollte man sich immer ...

Eignungstraining

10. April 2017 E 0
Eignungstraining (aptitude training), Training, das davon ausgeht, dass auf einheitliche Belastungsvorgaben (Trainingsprogramm) der talentierte Sportler mit größeren Entwicklungsraten (Lernfortschritten) reagiert als der weniger- oder untalentierte. Diesem Vorgehen liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das Talent nicht mit einer „Momentaufnahme“, sondern im Prozess ermittelt wird. Eignungstraining sollte hierbei für alle die gleichen (standardisierte) Bedingungen sichern. In dem ...

Eindruck, erster

10. April 2017 E 0
Eindruck, erster (impression, first), (Psychologie), Art der Anmutung bei der ersten Begegnung. Der erste Eindruck kann sehr nachhaltig sein, ist aber stark von Vorurteilen behaftet. Deshalb ist er nur von geringem diagnostischen Wert und darf selbst bei angeblicher „Menschenkenntnis“ nicht überbetont werden, zumal (besonders in der sportlichen Auseinandersetzung) bestimmte Verhaltensweisen vorgetäuscht werden können. Nach einer ...

Einer-Wiederholungs-Maximum (EWM)

10. April 2017 E 0
Einer-Wiederholungs-Maximum (EWM) (one-repitition maximum), die Last, die gerade noch einmal mit maximalem Kraftaufwand und vollem Bewegungsumfang bewältigt werden kann (→Maximalkraft, dynamische). Es wird über die Versuch-und-Irrtum-Methode ermittelt und etwa nach drei bis fünf Versuchen erreicht (Braith et al. 1993). Das EWM wird als Ausgangsgröße zur Berechnung der Belastungsintensität z.B. im Kraftausdauer-Training herangezogen.  Während auf der ...

Eineratmung

10. April 2017 E 0
Eineratmung/Einerzugatmung (single breathing), Atemrhythmus im Schwimmen, indem pro Bewegungszyklus eingeatmet wird, überwiegend im Brust– und →Rückenschwimmen