Energieerhaltungssatz

12. April 2017 E 0
Energieerhaltungssatz (sentence of the energy conservation), Prinzip aller Naturwissenschaften, wonach die verschiedenen Formen der Energie in geschlossenen Systemen ineinander übergehen ohne dass Energie verloren geht. Der Energieerhaltungssatz für reibungsfreie Strömungen ist das bernoullisches Gesetz, wonach  die Summe aus dem statischen Druck, dem Schweredruck und dem Staudruck konstant ist. Bevor dem Schwimmer kinetische Energie für den ...

Energiespeicher

12. April 2017 E 0
Energiespeicher (energy store), aus der Technik (z.B. Batterie) in die Physiologie übernommener Begriff für Träger der Energie im Organismus. Im Muskel gibt es Speicher für Adenosintriphosphat, Kreatinphosphat, Fette, Eiweiß und Glykogen, außerhalb des Muskels für Leberglykogen und Fette (Heck, 1990). Die Kapazität der Energiespeicher beträgt bei einem 75 kg schweren Menschen: bei ATP 1,5 kcal, ...

Energiestoffwechsel

12. April 2017 E 0
Energiestoffwechsel (energy metabolism), „Gesamtheit der energiebereitstellenden und energieverbrauchenden Stoffwechselprozesse zur Aufrechterhaltung von Leben und motorischer Leistungsfähigkeit, dabei ist das Adenosintriphosphat (ATP) die zentrale Größe…Hauptenergieträger sind Glucose, freie Fettsäuren, Glycerol, Aminosäuren, Laktat. Der Energieaustausch erfolgt über das Herz-Kreislaufsystem und kann aerob, aerob-anaerob und anaerob ablaufen“ (Neumann, in Schnabel & Thieß,1993, S. 253). →Stoffwechsel, →Energiebereitstellung, →Energiebilanz, →Energiespeicher ...

Energiestoffwechsel, aerober

12. April 2017 E 0
Energiestoffwechsel, aerober (energy metabolism, aerob), den Stoffwechsel betreffendes (metabolisches) System, das durch den Abbau von Nahrungsmitteln unter Sauerstoffbeteiligung (oxydativ) gekennzeichnet ist. →aerobe Oxidation, →Energiespeicher, →Energiebereitstellung, →Energiebilanz Im Schwimmen steigt mit zunehmender Wettkampfstrecke der aerobe Anteil der Energiegewinnung, wobei die Angaben in der Literatur zwar besonders im Mittelstreckenbereich stark streuen, der Trend ist aber eindeutig (s. ...

Energiestoffwechsel, anaerober

12. April 2017 E 0
Energiestoffwechsel, anaerober (energy metabolism, anaerob), den Stoffwechsel betreffendes (metabolisches) System, das durch den Abbau von Nahrungsmitteln unter Sauerstoffmangel (anoxydativ) gekennzeichnet ist. →anaerobe Oxidation, →Energiespeicher, →Energiebereitstellung, →Energiebilanz Im Schwimmen geht mit zunehmender Wettkampfstrecke der anaerobe Anteil der Energiegewinnung zurück, wobei die Angaben in der Literatur zwar besonders im Mittelstreckenbereich stark streuen, der Trend aber eindeutig ist ...

Energieträger

12. April 2017 E 0
Energieträger (energy source), „im engeren Sinn Rohstoffe oder Stoffe, die in chemischer oder nuklearer Form Energie speichern und daher für die Energiegewinnung oder den Energietransport nutzbar gemacht werden bzw. werden können“ (WIKIPEDIA). Für den Energiestoffwechsel benötigt der Mensch in der Natur vorhandene (primäre) Energieträger (Nahrung mit Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen), die er in sekundäre Energieträger ...

Energieumsatz

12. April 2017 E 0
Energieumsatz (energy change), Gesamtheit, der aus dem Stoffwechsel gewonnenen Energie mit relativ geringem Wirkungsgrad für die Arbeitsmuskulatur, da bis 75% zur Wärmebildung benötigt werden. Energieumsatz (Energiebedarf) = Grundumsatz + Arbeits- oder Leistungsumsatz + Wärmebildung + Thermoregulation Ausdauersportler mit einer täglichen Trainingsbelastung über drei Stunden verdoppeln ihren Energieumsatz. Dieser wird vor allem beeinflusst durch das Körpergewicht ...

Energieverbrauch

12. April 2017 E 0
Energieverbrauch (energy expenditure; energy consumption), Bedarf an Energie für unterschiedliche Nutzanwendungen; im Sport „Energiebedarf für körperliche Aktivität“ (Kent, 1996, S.102), der in Joule ausgedrückt wird. Der tägliche Bedarf wird vom Grundumsatz und der körperlichen Aktivität (→Leistungsumsatz) bestimmt. →Energieumsatz Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung werden dazu Referenzwerte empfohlen. Bei einem mittlerer Body Mass Index (BMI) ...

Energiezonen

12. April 2017 E 0
Energiezonen (energy zones), Hier geht es nicht um „Harmonisierung“ oder „Beruhigungs-Massage“, sondern um die Einteilung der Trainingsbelastung auf der Grundlage des Energiestoffwechsels, da Dauer und Intensität der Belastung in enger Beziehung zur Art der Energiegewinnung stehen. Energiezonen erlauben es, im Training einen spezifischen Pfad der Energiewiedergewinnung zu entwickeln und die gewünschten physiologischen Anpassungen zu planen, ...

Engramm

12. April 2017 E 0
Engramm (engram), (von griechisch en, „hinein“, und gramma, „Inschrift“), „durch physiologische Reize verursachte, dauerhafte strukturelle Veränderungen im Gehirn, also vereinfacht gesagt Gedächtnisspuren“. Die Summe aller Engramme ergibt das Gedächtnis.   (http://lexikon.stangl.eu/autor/© Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik), →Bewegungsmuster Intensive neuronale Aktivitäten hinterlassen im Zentralnervensystem (ZNS) Abdrücke, die sogenannten dynamischen Engramme. „Für das Erlernen sporttechnischer Bewegungsfertigkeiten ist ...