Kategorie: Physiologie
Vitamine
Vitamine (vitamins), lat. vita „Leben“ und engl. amin(e) „Stickstoffverbindung“; „Organisch-chemische Verbindungen, die vom menschlichen Organismus für bestimmte lebenswichtige Funktionen benötigt, aber von diesem nicht oder in nicht ausreichender Menge synthetisiert (→Synthese) werden können. Meist haben sie als Teil von Enzymen stoffwechselbeschleunigende (katalytische) Funktion“ (De Marees in Röthig & Prohl, 2003, S.640). Trotz der Flut der…
Weiter zum Begriff VitaminevLaktatmax
vLaktatmax (VLamax oder Lmax), maximale Laktatkonzentration im Blut in Millimol pro Liter pro Sekunde (mmol/l/s). Sie ist ein wesentlicher Parameter der Trainingssteuerung zur Bestimmung der glykolytischen, anaeroben Leistungsfähigkeit als auch im Rahmen von Stufentests der aeroben Leistungsfähigkeit. Entscheident ist hier der Bezug zur Geschwindigkeit. Diese kann hier auf unterschiedlicher energetischer Grundlage erreicht werden. Beispiel: So…
Weiter zum Begriff vLaktatmaxVolumenbelastung
Volumenbelastung (volume load), in der Physiologie die Belastung des Herzmuskels durch das in den Herzhöhlen gespeicherte Blutvolumen. Im Krafttraining versteht man darunter die Größe zur Messung der Arbeit, die während einer Trainingseinheit geleistet wird. Sie wird mit der folgenden Formel berechnet: Gewicht x Wiederholungen x Sätze = Volumenbelastung Beispiel: 80 kg x 10 Wdh. x…
Weiter zum Begriff VolumenbelastungVordehnung
Vordehnung (prestretching), Muskelarbeit entgegen der folgenden Bewegungsrichtung, wobei die Elastizitätskräfte des elastischen Materials in →Sehnen und →Myosin-Aktin-Querbrücken genutzt werden. Die durch Abbremsen einer Ausholbewegung in den elastischen Elementen des →Muskels gespeicherte →Energie wird für die Erzeugung eines →Impulses genutzt. Der Mechanismus der Vordehnung wird bei →Sprüngen mit Armeinsatz genutzt, aber auch als Vorspannung beim →Greifstart.…
Weiter zum Begriff VordehnungVorderhornzelle, motorische
Vorderhornzelle, motorische (motoneuron), auch spinales Motoneuron, zentrale motorische Nervenzelle, die zusammen mit dem efferenten Nerv, den motorischen Endplatten und den Muskelfasern die motorische Einheit bildet. Motorische Vorderhornzellen sind das Nadelöhr aller neuralen Strukturen des sensomotorischen Systems zum Skelettmuskel. Sie dekotieren die körpereigenen Signale in die nach außen verständlich gerichtete motorische Antwort (Hüter-Becker, 2005, S.168). …
Weiter zum Begriff Vorderhornzelle, motorischeWachstumshormon (GH)
Wachstumshormon (GH) (growth hormone), auch Somatropin (HGH); „Im vorderen Hypophysenlappen gebildetes Hormon, das das Längenwachstum und speziell das Wachstum der langen Röhrenknochen stimuliert. Wachstumshormon steht auf der Dopingliste. Während einer aktuellen körperlichen Aktivität wird die Abgabe von Wachstumshormon gesteigert, wobei längerfristiges körperliches Training allerdings dann wieder zu einer Abschwächung dieser Reaktion führt“ (Kent & Rost,…
Weiter zum Begriff Wachstumshormon (GH)Wahrnehmung
Wahrnehmung (perception), „Aufnahme und Verarbeitung von Reizen aus der Umwelt und dem eigenen Körper“ (Psych. Wörterbuch 2004). Die Informationen werden durch verschiedene Sinnessysteme mit unterschiedlicher (z.T. veranlagter) Intensität aufgenommen: sehen (visuell), hören (auditiv), empfinden (kinästhetisch), riechen (olfaktorisch) oder schmecken (gustatorisch). Dabei werden nur die Informationen verarbeitet, die bedeutungsvoll erscheinen, um die Verarbeitungskapazität nicht zu überfordern…
Weiter zum Begriff WahrnehmungWärmeregulation
Wärmeregulation (thermoregulation) →Thermoregulation
Weiter zum Begriff WärmeregulationWasserdruck
Wasserdruck (water pressure), Druck, den das Wasser auf alle Körper ausübt (→hydrostatischer Druck innerhalb des Wassers). Die Druckkraft (F) ist abhängig von der Größe der Fläche, auf die der Wasserdruck wirkt, und von der Höhe der Wassersäule. Mit zunehmender Wassertiefe nimmt der Wasserdruck zu; beim Schwimmen beträgt er etwa 5kp. Deshalb sollte der Abdruck der…
Weiter zum Begriff WasserdruckWassergefühl
Wassergefühl (water feeling), auch Wasserbewegungsgefühl (Staub et al. 2021), komplexe koordinative Fähigkeit als Folge von Veranlagung und Erfahrung im Umgang mit dem Wasser, wobei Vortrieb (→Widerlager finden) und geringe Widerstandsbildung die wesentlichen Kenngrößen sind. Wassergefühl wird über taktiles, visuelles, vestibulares und vor allem kinästhetisches Sinnessystem erschlossen. Es ist der „Modus des Sich-selbst-Erlebens in Veränderungen im…
Weiter zum Begriff Wassergefühl