Kraftausdauertraining

23. Januar 2020 K 0
Kraftausdauertraining (KA-Training) (strength endurance training), Training zur Aufrechterhaltung hoher muskulärer Antriebsleistungen über die Wettkampfdistanz mit allgemeinen (allgemeine Krafttrainingsgeräte) und spezifischen (Armzuggeräte) Mitteln. Das allgemeine KA-Training sollte möglichst viele Muskelgruppen betreffen. Es wird zumeist als Kreistraining (Circuittraining), auch in Kombination mit Wassertraining (Wilke & Madsen, 1997) durchgeführt und sollte im Makrozyklus dem spezifischen KA-Training vorgeschaltet werden. ...

Kraftausdauer, relative

21. Januar 2020 K 0
Kraftausdauer (KA), relative (strength→ endurance, relative), Form der Kraftausdauer, die durch den Kraftabfall über die Belastungsdauer gekennzeichnet ist. In der Leistungsdiagnostik des DSV an der Schwimmbank charakterisiert durch einen „Stehvermögensfaktor“ = Verhältnis der Arbeit der letzten 10 Züge zur Arbeit der ersten 10 Züge in %. Auch der Vergleich der →Kraft-Zeit-Kurven beim KA-Training an der ...

Kraftausdauer

21. Januar 2020 K 0
Kraftausdauer (KA) (strength endurance), konditionelle Fähigkeit, mit wiederholten Krafteinsätzen einen Bewegungswiderstand zu bewältigen, der mit mindestens 30% der Maximalkraft (nach Schmidtbleicher (2003) mehr als 50% der Maximalkraft über zwei Minuten) definiert ist, darunter spricht man von aerober Ausdauer. Die Trainingswissenschaft hat noch keine einheitliche Definition gefunden, deshalb hat man sich sehr an der Trainingspraxis orientiert ...

Kraftarm

20. Januar 2020 K 0
Kraftarm (force arm). Komponente des Hebelgesetzes, das als „goldene Regel der Mechanik“ auch am menschlichen Skelett wirkt. Diese Hebel setzen sich zusammen aus Lastarm (wo sich die zu bewegende Last befindet), dem Angelpunkt (Drehpunkt/Gelenk) und dem Kraftarm (Ansatz der Muskelsehne bis zum Gelenkdrehpunkt). Der Kraftarm ist der senkrechte Abstand der Wirkungsrichtung der Muskelkraft von der ...

Kraft, spezifische

20. Januar 2020 K 0
Kraft, spezifische (strength, specific), Kraft der an einer bestimmten sportlichen Bewegung beteiligten Muskelgruppen, deren zielgerichtete Ausbildung meist dem Hochleistungstraining vorbehalten bleibt. Im Schwimmen betrifft das vor allem die Muskelgruppen, die den Armzug und den Beinschlag/-stoß realisieren (auch: schwimmspezifische Kraft). Zwischen spezifischer Kraft und Schwimmgeschwindigkeit besteht ein gesicherter Zusammenhang (u.a.Johnson, Sharp & Hedrick, 1993; Bradshaw & ...

Kraft, reaktive

19. Januar 2020 K 0
Kraft, reaktive (force, reactive), auch Reaktivkraft (Gegenkraft), die auf dem NEWTONschen Prinzip „actio et reactio“ beruht. Als eine Form der Kraftfähigkeit ist sie als Schnellkraft bekannt, wobei eine exzentrische Muskelaktion zur Verstärkung einer folgenden konzentrischen Aktion genutzt wird (→Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus). Die Reaktivkraft spielt eine Rolle bei Schnellkraftleistungen mit typischen Brems-Streck-Bewegungen wozu auch die Wende im Schwimmen ...

Kraft, äußere

19. Januar 2020 K 0
Kraft, äußere (force, external), abgeleitet von physikalischen Systemen kann zwischen inneren Kräften und äußeren Kräften unterschieden werden. Danach wirken  Innere Kräfte innerhalb eines Systems, während äußere Kräfte „von außen“ am System angreifen. In dem Sinne zählt zu den äußeren Kräften im Sport der Widerstand des Mediums in dem sich der Sportler bewegt (Luft, Wasser, Schnee) ...

Körpertemperatur

14. Januar 2020 K 0
Körpertemperatur (body temperature), Temperatur des Körperinneren (Körperkerntemperatur), der die Messung mit dem Fieberthermometer im Mastdarm am nächsten kommt. Das Mittel liegt zwischen 36,3° und 37,4°C und schwankt im Tagesrhythmus mit einem Minimum um 6 Uhr und einem Maximum um 18 Uhr. Bei Temperaturen um 35°C spricht man von Untertemperatur, 33°C Unterkühlung, 20°C und weniger überlebt ...

Körperschwerpunkt (KSP)

14. Januar 2020 K 0
Körperschwerpunkt (KSP) (body’s centre of gravity, centre of mass), angenommener Punkt, in dem theoretisch die gesamte Körpermasse vereinigt ist (Massemittelpunkt) und an dem die Schwerkraftresultierende wirkt. Bei einem unregelmäßig geformten Körper ist der KSP schwer zu definieren und ändert sich mit der Körperstellung, d.h. er kann auch außerhalb des Körpers liegen. Greift die Kraft am ...

Körperoberfläche (BSA)

14. Januar 2020 K 0
Körperoberfläche (BSA) (body surface area), die von der Haut bedeckte äußere Oberfläche des gesamten Körpers als wichtige Bezugsgröße für den Energieumsatz. Berechnet nach Nomogrammen aus Körperhöhe und Körpermasse. Sie liegt im Mittel der Erwachsenen bei 1,73m2, bei Säuglingen sind es 0,3 m2. Die Körperoberfläche wird nach der Dubois-Formel berechnet (s. https://flexikon.doccheck.com/de/Dubois-Formel  Zugriff am 14.01.2020). Die ...