Allergie

15. März 2017 A 0

Allergie (allergy), überempfindliche Reaktion des Körpers auf körperfremde, normalerweise harmlose Substanzen (→Allergene), die zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führen können (z.B. Hauschnupfen, Nesselsucht, →Asthma). Als Ursache werden Vererbung (Atopie) und/oder Umweltverschmutzung vermutet. Nach den Ergebnissen der KiGGS – Studie (2007) leiden 16,7% aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter Allergie, darunter mehr Jungen (18%) als Mädchen (15,4%) und das mit zunehmendem Alter.

Für Sportler, die auf bestimmte Allergene reagieren, kann es zu Einschränkungen im Training kommen. Im →Hochleistungstraining bietet sich zur Sicherung geplanter Trainingsbelastungen ein Ortswechsel in allergenfreie Zonen (Klimalager) an. Eine Desensibilisierung mit →Antigenen sollte unter ärztlicher Überwachung in der allergenfreien Zeit erfolgen (Rost et al, 2002, S.593). Zum Nachweis von erblicher Überempfindlichkeit gegenüber Allergenen (Atopie-Screening) wird bei Elite-Athleten der AQUA-Fragebogen empfohlen und gleichzeitig sollte das spezifische Immunglobolin E (IgE) gemessen werden (Teixeira et al. 2018). Bei medikamentöser Behandlung sind die →Dopingbestimmungen zu beachten. Wegen der geringen Pollenbelastung werden alle Sportarten auf und im Wasser besonders empfohlen.

„Allergien sind möglicherweise Luxuskrankheiten der zivilisierten Welt“ Enno Christophers (*1936) Arzt

Mehr zum Thema: http://www.apotheken-umschau.de/Sport/Sport-mit-Heuschnupfen–das-ist-moeglich-341539.html


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