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Begriff

Belastungsgestaltung

Belastungsgestaltung (load organisation), Anwendung der Belastungsfaktoren und Trainingsprinzipien bei Beachtung des Alters, Geschlechts, der Leistungsvoraussetzungen und des Umfeldes auf der Grundlage von Trainingsplänen. →Periodisierung, →Zyklisierung

Exkurs: Eines der heiß diskutierten Themen unter Sportwissenschaftlern und Trainern der letzten Jahrzehnte stand unter dem Motto „Weniger ist mehr“ (HIT versus Volumentraining). Problematisch für das Training wird es, wenn die Fronten verbissen auf ihrem Standpunkt beharren. In einer solchen Situation sollte sich der Trainer sowohl neuen Gedanken interessiert zuwenden ohne die eigenen Erfahrungen zu mißachten. Zudem sollte er sich die biologischen Gesetzmäßigkeiten der Anpassung des Organismus an Trainingsreize vor Augen halten. Reiz äußert sich nicht nur durch Umfang und Intensität der Belastung, sondern auch durch Wechsel der Mittel (Methoden, Trainingsbereiche, Technik), also durch Vielseitigkeit. Damit sind HIT und Volumentraining keine Gegner, sondern zwei Seiten einer Medaille und zwar „jedes zu seiner Zeit“.

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Überarbeitet am 21. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Belastungsgestaltung. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/belastungsgestaltung/ (abgerufen am 5. Oktober 2026).