Demonstrieren

27. März 2017 D 0
Demonstrieren (demonstration), lat.demonstrare „bezeichnen, darlegen, hinweisen; hier nicht als Protestbewegung, sondern als eine Form darbietender Lehrverfahren, bei denen der Lehrer/Trainer Inhalte und Organisation des  Lehr– und Lernprozesses weitgehend selbst bestimmt. Das geschieht durch Vortragen, Vorlesen oder Vorführen, wobei ein Veranschaulichen am Beispiel dem Begriff „Demonstrieren“ am nächsten kommt. Es unterstützt in der sporttechnischen und technisch-taktischen ...

Denken

27. März 2017 D 0
Denken (thinking), „Prozess des inneren Handelns, bei dem Wahrnehmungs- und Vorstellungsinhalte miteinander in Beziehung gebracht werden, wobei Begriffe und Worte, also Sprache, eine wichtige Funktion haben…Denken ist eine interpretierende und Ordnung schaffende Verarbeitung von Informationen“ (Gabler, 2000), auch „Ordnen des Tuns“ (Aebli, 1980) oder „Reden mit sich selbst“ (Immanuel Kant 1724-1804). Denken ist das entscheidende ...

Denken, positives

27. März 2017 D 0
„Denken, positives“ (positive mental attitude), Element aus dem „mentalen Werkzeugkasten“ (Beckmann & Elbe, 2008, S. 124), eine von den Psychogurus der Wirtschaft übernommene umstrittene Methode, die vordergründig das Bewusstsein manipuliert und die natürlich-seelische Entwicklung nur behindert. Obwohl positives Denken nicht auf der psychologischen Wissenschaft basiert, wird es auch im Sport immer wieder empfohlen. Erfolg wie ...

Depolarisation

27. März 2017 D 0
Depolarisation (depolarization), (Physiologie), In der Nervenzelle werden die Reize durch elektrische Impulse weitergeleitet. Diese gelangen über das Membranpotential (asymmetrische Verteilung von Ladungsträgern beider Seiten der Membran erregbarer Strukturen – Roche) in die Zelle, aufgebaut durch Ionen, die sich in bestimmten Konzentrationen innerhalb und außerhalb der Zelle befinden. Dabei findet sich in der Zelle ein Überschuss ...

Depression

27. März 2017 D 0
Depression (depression), lat. deprimere „niederdrücken“; seelische Erkrankung, „eine ernste, behandlungsbedürftige Störung, die sich der Beeinflussung durch Willenskraft oder Selbstdisziplin des Betroffenen entzieht“ (Wikipedia), im Gegensatz zu einfachen Verstimmungen, die im allgemeinen Sprachgebrauch als depressiv bezeichnet werden.  Anzeichen einer Depression können sein: anhaltende gedrückte Stimmung, eine Hemmung von Antrieb und Denken, Interessenverlust sowie vielfältige körperliche Symptome, ...

Desensibilisierung

27. März 2017 D 0
Desensibilisierung, (desensitization), „GegenKonditionierung“, Technik aus der Verhaltenstherapie zum schrittweisen Abbau von Hemmungen und Ängsten in Verbindung mit Entspannungsübungen (→Psychoregulation). Dabei werden die Angstsituationen in hierarchischer Folge reproduziert mit dem Ziel, dass sie abgebaut werden. Im Sportschwimmen kann dieses Verfahren beim Abbau von Ängsten vor →Wettkämpfen nützlich sein. Es muss aber gelingen, die Ängste konkret zu ...

Desmopressin

27. März 2017 D 0
Desmopressin (desmopressin), synthetisch erzeugtes Peptidhormon, das wegen seiner antidiuretischen (Flüssigkeit zurückhaltenden) Wirkung bei Bettnässern eingesetzt wird. Desmopressin erhöht auch bei sportlichen Leistungen die Urinkonzentration und verringert die Urinproduktion. Die vermehrte Flüssigkeit nutzt der Körper zur Thermoregulation. Unter Hitze und Feuchtigkeit konnten so bessere Leistungen gebracht werden. (Ftaiti et al. 2006), In thermoneutraler Umgebung besteht kein ...

Desoxyribonukleinsäure (DNA)

27. März 2017 D 0
Desoxyribonukleinsäure (DNA) (deoxyribonucleic acid), Grundtyp der Nucleinsäuren mit der molekularen Struktur einer Strickleiter und damit materielle Basis der Gene (einzelne, verdichtete DNA-Moleküle, Chromosomen) in denen die Erbinformationen gespeichert sind. Die Gene codieren genetische Informationen, die Aufbau und Organisation des Organismus beeinflussen. Sie enthalten „Baupläne“ für Proteine oder Moleküle, die bei der Proteinsynthese oder der Regulation ...

Determinante

27. März 2017 D 0
Determinante (determinant), lat. determinare „abgrenzen“, bestimmen“; in der Mathematik ein Ausdruck zur Auflösung linearer Gleichungssysteme. In der Psychologie ein Erleben und Verhalten des Menschen bestimmender Faktor. Im Leistungssport verstehen wir unter Determinanten die endogenen (z.B. Erbanlagen) und exogenen (soziales und gesellschaftliches Umfeld) leistungsbestimmenden Faktoren. Studien zeigten, dass Freizeit- und Sportverhalten bis zu Ernährung und Genussmittelkonsum ...