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Begriff

Desensibilisierung

Desensibilisierung, (desensitization), „GegenKonditionierung“,

  1. Technik aus der Verhaltenstherapie zum schrittweisen Abbau von Hemmungen und Ängsten in Verbindung mit Entspannungsübungen (→Psychoregulation). Dabei werden die Angstsituationen in hierarchischer Folge reproduziert mit dem Ziel, dass sie abgebaut werden. Im Sportschwimmen kann dieses Verfahren beim Abbau von Ängsten vor →Wettkämpfen nützlich sein. Es muss aber gelingen, die Ängste konkret zu fassen, bei diffusen Angstzuständen wirkt das Verfahren kaum.
  2. Zuführung standardisierter Allergene in der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung, Allergieimpfung). →Allergie

 

Verwandte Begriffe

  • KonditionierungLat. conditio „Bedingung, Beschaffenheit“ …
  • HemmungStörung des normalen Ablaufs psychischer oder auch körperlicher Funktionen …
  • AngstEin durch eine direkte oder eingebildete Bedrohung ausgelöster …
  • Verfahren, psychoregulativePsychoregulation
  • AllergenKörperfremde Stoffe (Antigene), die eine Immunreaktion (Allergie) auslösen und über …
  • Allergieüberempfindliche Reaktion des Körpers auf körperfremde …
Überarbeitet am 27. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Desensibilisierung. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/desensibilisierung/ (abgerufen am 20. Oktober 2026).