Psychologe

29. Juni 2017 P 0
Psychologe (psychologist), Berufsbezeichnung für eine Person mit Hochschulabschluss in Psychologie, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse über psychische Strukturen und Prozesse tätig ist. Sportpsychologen haben dazu eine berufsqualifizierende Weiterbildung absolviert. Verschiedentlich ist unter Schwimmtrainern die Auffassung anzutreffen, dass Psychologen während des Trainings nur stören und sie beschränken damit die Rolle des Psychologen auf die Lösung ...

Psychologie

29. Juni 2017 P 0
Psychologie (psychology), griech. psychología, wörtlich: Seelenkunde; „empirische Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten“ (Wörterbuch Psychologie 2004) mit den Hauptgebieten empirische, theoretische und philosophische Psychologie. Zur empirischen Psychologie zählen eine Reihe von Nebengebieten, die für die Arbeit des Trainers bedeutungsvoll sind, wie Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Pädagogische Psychologie, Medienpsychologie, Ernährungspsychologie, Sozialisationspsycholgie und Sportpsychologie. Exkurs: „In meinem Alltag erlebe ...

Psychologie, differentielle

29. Juni 2017 P 0
Psychologie, differentielle (differential psychology), Teilgebiet der Psychologie, das die Unterschiede zwischen Personen oder Gruppen untersucht, wie z.B. die Wechselwirkung zwischen Anlage und Umwelt. →Differenzierung   Mehr zum Thema: http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/differentielle-psychologie/3427  

Psychomotorik

29. Juni 2017 P 0
Psychomotorik (psychomotor functions), enge und wechselseitige Verbindung von psychischen Prozessen und Bewegungsabläufen und Körperhaltung. Zahlreiche Veröffentlichungen thematisieren die Bedeutung körperlicher Aktivität für die psychische und kognitive Entwicklung im Kindesalter (u.a. Schneising, 2000; Hollmann et al. 2003; Zimmer, 2004; Voelcker-Rehage, 203). „Im gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ Juvenal (* um 58, † nach 127) römischer ...

Psychopharmaka

29. Juni 2017 P 0
Psychopharmaka (psychotropic drugs), griech. psychḗ „Seele“, phármakon „Arzneimittel“; Medikamente, die bestimmte Stoffwechselvorgänge im Gehirn und so die psychische Verfassung beeinflussen (psychoaktive oder psychotrope Effekte). Es werden sieben Gruppen unterschieden:     Antidepressiva     Stimmungsstabilisierer (Phasenprophylaktika)     Antipsychotika (Neuroleptika)     Anxiolytika / Hypnotika     Antidementiva     Psychostimulanzien     Sonstige Psychopharmaka Exkurs: Anfang der Neunzigerjahre verschrieben Ärzte in ...

Psychoregulation

29. Juni 2017 P 0
Psychoregulation (mental-regulation), Verfahren zur Behebung von psycho-physischen Störungen mit entspannendem Charakter: Senkung des Spannungsgrades der Muskulatur (Muskeltonus), Erweiterung der peripheren Blutgefäße (Kapillarisierung), Senkung der Atemfrequenz und Anheben der Atemtiefe, Veränderung der Hirnstromaktivität als Zeichen zentraler Beruhigung, Senkung des Grundumsatzes bis zu einem Drittel. Vorauszusetzen ist, dass der Sportler sich von Ärgernissen/Erlebnissen befreit und auf die ...

Psychose

29. Juni 2017 P 0
Psychose (psychosis), griech. psychosis „Beseeltheit“; schwere psychische Störung, teilweise mit Verlust des Bezugs zur eigenen Person oder/und zur Umwelt. Typisches Kennzeichen sind Verfolgungswahn oder Wahrnehmung von nicht vorhandenen Dingen (Halluzinationen). Man unterteilt sie in organische Psychosen (Hirnerkrankungen, Medikamente…) und nichtorganische Psychosen (Schizophrenie, →Depression). →Amphetamine Doping mit anabolen Steroiden kann als Nebenwirkung zu Angstpsychosen, Verfolgungswahn und ...

Psychotherapie

29. Juni 2017 P 0
Psychotherapie (psychotherapy), griech. psyche „Seele“; Behandlung psychischer oder psychisch bedingter Störungen durch Gespräche oder andere Kommunikationsverfahren in Einzel- oder Gruppentherapien („Seelenbehandlung“). Psychotherapeuten können ausgebildete Psychologen oder Mediziner sein. Vorsicht ist bei Gurus geboten, die ohne eine entsprechende Qualifikation ihre Dienste nur auf der rechtlichen Basis des „Heilpraktikergesetzes“ offerieren und sich besonders gern im Sport ansiedeln ...

Pubertät

29. Juni 2017 P 0
Pubertät (puberty), lat. pubertas „Geschlechtsreife“; ontogenetische Entwicklungsphase des Überganges zur “Geschlechtsreife”, die individuell sehr unterschiedlich verläuft. Sie wird in der Fachliteratur verschieden gebraucht: einmal für Pubeszenz und Adoleszenz zusammen als Zeit der geschlechtlichen Reifung, dann wieder nur als erste Phase der Reifungszeit oder als Zeitpunkt der erreichten Geschlechtsreife. Meinel & Schnabel (2007) sprechen sich für ...

Pubeszenz

29. Juni 2017 P 0
Pubeszenz (pubescence), lat. pubesco, -ere „zum Manne heranwachsen“; erste Etappe des puberalen Entwicklungsabschnitts, von der beginnenden Geschlechtsreifung bis zur Menarche bzw. Spermarche, die mit 10 bis 12/13 Jahren bei den Mädchen und 12-14/15 Jahren bei den Jungen angesetzt wird, aber individuell mit einer Spanne bis zu vier Jahren unterschiedlich verläuft. Diese Phase wird auch als ...