Phaseneinteilung (im Schwimmen)

28. Juni 2017 P 0
Phaseneinteilung der Schwimmbewegung (phase structuring in swimming), Ehemals (DSSV der DDR) gebräuchliche, aus kinematografischen Untersuchungen abgeleitete biomechanische Betrachtungsweise der Schwimmbewegung, die auf dem Vergleich der relativen horizontalen Extremitätengeschwindigkeit zur Schwimmgeschwindigkeit beruht. Ein Bewegungszyklus = einleitende Phase (ePh) + Hauptphase (Hph) + überleitende Phase (üPh) + vorbereitende Phase (vPh). Lediglich in der Hauptphase ist die relative ...

Phasenstrukturquotient

28. Juni 2017 P 0
Phasenstrukturquotient (quotient of phases structure), auf der Basis kinematografischer Untersuchungen berechneter Quotient aus der Zeitdauer der Hauptphase zur Zeitdauer der einleitenden + überleitenden + vorbereitenden Phase der Arm– oder Beinbewegung in Prozent. Er gibt Auskunft über die Effektivität der Hauptphase im Verhältnis zu den Hilfsfunktionsphasen und ist als effektiv zu werten, wenn er kleiner wird ...

Phasenverschiebung

28. Juni 2017 P 0
Phasenverschiebung (reflection phase change), in der Physik gegeneinander verschobene Sinusschwingungen. Bei einer Vielzahl sportlicher Bewegungen „Differenz in Form einer zeitlichen Verschiebung der Teilbewegungen, die vom Rumpf aus nach den Endgliedern verläuft.“ (Meinel & Schnabel, 2004, S.120). Typisches Beispiel sind die Beinschlagbewegungen im Schwimmen. →Kette, kinematische

phasisch

28. Juni 2017 P 0
phasisch (phasic), in regelmäigen Abständen (Phasen) wiederkehrend; auf die Muskulatur bezogen unterscheidet man tonische (Halte-) und phasische (Bewegungs-) Muskulatur. Die phasische Muskulatur ist schlechter durchblutet, ermüdet schneller und neigt nicht zur Verkürzung. Wird sie nicht regelmäßig gekräftigt, verkümmert (atrophiert) sie schnell (Gehrke 1999). Mehr zum Thema: https://www.shtv.de/wp-content/uploads/2015/09/Tonische-und-phasische-Muskulatur.pdf

Phlegmatiker

28. Juni 2017 P 0
Phlegmatiker (phlegmatic type), griech. phlégma „Hitze, Flamme, Entzündung, Schleim“; auf HIPPOKRATES zurückgehender Temperamentstyp, der durch einen langsamen, gleichgültigen Gefühlsablauf („immer mit der Ruhe“), aber beständiges Handeln charakterisiert wird. Vorzüglich für den öffentlichen Dienst hinter Schaltern geeignet. Dem Phlegmatiker werden folgende Eigenschaften zugeschrieben: anpassungsfähig, geduldig, tolerant, schüchtern, beständig, diplomatisch, vermittelnd, humorvoll, verbindlich, beherrscht, zurückhaltend, friedlich, ausgeglichen, ...

Phobie

28. Juni 2017 P 0
Phobie (phobie), griech. φόβος, „Furcht“; psychische Störung, die durch extreme Furcht vor einem Objekt oder einer Situation gekennzeichnet ist (Platzangst, Angst vor Spinnen, Angst vor Aufenthalt in engen Räumen usw.). Die Liste der Phobien ist endlos (Merkle, R.: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Phobien), da die gesellschaftliche Entwicklung immer neue Ängste heraufbeschwört. Phopie schränkt das Verhalten stark ein und sollte ...

Phosphagen-Speicher

28. Juni 2017 P 0
Phosphagen-Speicher (phosphagen depot), Energiespeicher bestehend aus Adenosintriphosphat (ATP) als kleinerer und Kreatinphosphat (KP) als größerer, jederzeit verfügbarer Speicher für energiereiche Phosphatverbindungen im Muskel. Ihre Energiemenge reicht etwa für 20 maximale Muskelkontraktionen aus und muss dann resynthetisiert werden (Graf & Höher, 2009, S.183).

Phosphor

28. Juni 2017 P 0
Phosphor/Phosphat (phosphorus), Mineralstoff, der in einer Menge von etwa 700g im Körper des Erwachsenen enthalten ist. Als Bestandteil des Adenosintriphosphats (ATP) ist Phosphat wichtiger Energielieferant. Es sichert gesunde Knochen sowie Zähne und das Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt (→Puffersystem). Phosphat wird ausreichend mit der Nahrung zugeführt, besonders mit proteinreichen Lebensmitteln (Fleisch, Fisch), so dass ein Mangel (Rachitis, ...

Photogrammetrie

28. Juni 2017 P 0
Photogrammetrie (photogrammetry), Mess- und Auswerteverfahren, um aus Bildern (Foto/Film) die räumliche Lage oder dreidimensionale Form eines Objektes zu bestimmen. Die Photogrammetrie ist die Grundlage der 3-D-Analysen der Schwimmtechnik in der Gegenstromanlage. Dazu müssen verschiedene Parameter, wie z.B. die Abstände der Kameras vom Objekt, die Brennweite des Objektivs einschließlich der Linsenverzerrung, die Brechung der dazwischen befindlichen ...