Kategorie: Schwimmen

Diese Kategorie enthält 495 Einträge

Beschleunigungsweg

Beschleunigungsweg (acceleration path), Weg des Körperschwerpunktes während einer beschleunigten Kraftwirkung in Bewegungsrichtung. Beim Schwimmen wird ein optimaler Beschleunigungsweg im Armzug erreicht, wenn die anatomisch möglichen Gelenkamplituden für einen langen Antriebsweg der Hand genutzt werden (Küchler, 2014, S. 141), d.h. weit vorn „Wasser fassen“, Beugung der Extremitäten in der einleitenden Phase und Hauptphase (Ellenbogen-Vorhalte) und ein…

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  • Erstellt am: 21. März 2017
  • Überarbeitet am: 15. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Beweglichkeit, spezielle

Beweglichkeit, spezielle (felxibility, specific), Beweglichkeit der für eine bestimmte Sportart besonders beanspruchten Gelenke, die in Abhängigkeit von der Schwimmtechnik über das Ausmaß der allgemeinen (normalen) Beweglichkeit hinausgeht. Das betrifft im Schwimmen z.B. das Schultergelenk, das Kniegelenk im Brustschwimmen und unterschiedliche Stellungen der Fußgelenke zwischen Schlagschwimmarten und Brustschwimmen. Chatard et al. (1990) führen besseres Gleitvermögen und…

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  • Erstellt am: 21. März 2017
  • Überarbeitet am: 17. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegung

Bewegung (movement), als Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen Sinne von Veränderung präsent. Prohl et al. (2011) betrachten die sportliche Bewegung unter drei Perspektiven: Sportliche Bewegung kann mehrheitlich als Ortsveränderung eines Körpers (des eigenen oder eines Gerätes) gesehen werden kann. Sie unterstehen damit den Gesetzen der klassischen Mechanik, derer sich die Biomechanik bedient.…

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  • Erstellt am: 21. März 2017
  • Überarbeitet am: 1. Juni 2025
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegung, azyklische

Bewegung, azyklische (movement, acyclical), einzelner in sich abgeschlossener Bewegungsablauf, wie z.B. Start und Wende beim Schwimmen. →Bewegung  

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  • Erstellt am: 21. März 2017
  • Überarbeitet am: 17. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegung, zyklische

Bewegung, zyklische (cyclic movement), sich wiederholender Bewegungsablauf gleichartiger Bewegungen, wobei die jeweiligen Endphase und Vorbereitungsphase direkt ineinander übergehen.Ein Drittel der Wettkampfdisziplinen im Hochleistungssport liegen zyklische Antriebsbewegungen zugrunde (Witt 2008). Bei der Kraul- Armbewegung als alternierend zyklische Bewegung fällt zum Beispiel die Hauptphase des rechten Armes mit der Zwischenphase des linken Armes zusammen und umgekehrt. Die…

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  • Erstellt am: 21. März 2017
  • Überarbeitet am: 18. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegungsamplitude

Bewegungsamplitude (range of motion), Bereich des Winkels, in dem die Bewegung eines Körperteils erfolgen kann; sinngemäß die räumliche Weite einer Bewegung (Sport ABC). Die Bewegungsamplitude ist begrenzt durch die Anatomie des jeweiligen Gelenks sowie die Dehnbarkeit und Kraft der angrenzenden Muskeln. Durch passives Dehnen wird z.B. eine größere Bewegungsamplitude erreicht als durch aktives Dehnen; das…

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  • Erstellt am: 21. März 2017
  • Überarbeitet am: 22. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegungskoordination

Bewegungskoordination (motor coordination), Sportliche Bewegungen setzen sich in der Regel aus mehreren Einzelbewegungen zusammen. Diese erfolgen nacheinander wie beim Sprung (Anlauf, Absprung, Flug, Landung) oder nebeneinander wie beim Schwimmen (Arm- und Beinbewegung). Sie folgen immer einem Bewegungsprogramm, dem ein Handlungsziel zugrunde liegt. Folglich verstehen wir unter Bewegungskoordination den „Prozess der abgestimmten Organisation von sportlichen Bewegungen,…

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  • Erstellt am: 22. März 2017
  • Überarbeitet am: 22. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegungsrichtung

Bewegungsrichtung (direction of movement), die Richtung der Schwimmbewegung wird unterteilt: in Schwimmrichtung = nach vorn, entgegengesetzt zur Schwimmrichtung = nach hinten, in Richtung der Schwerkraftwirkungslinie = nach unten, entgegengesetzt der Schwerkraftwirkungslinie = nach oben und rechts/links zur Schwimmrichtung = seitwärts (s. Abb.).  

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  • Erstellt am: 22. März 2017
  • Überarbeitet am: 25. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegungsstärke

Bewegungsstärke (movement strength), als Bewegungsmerkmal die „Maßbezeichnung des Krafteinsatzes“ (Meinel & Schnabel, 2004). Die Bewegungsstärke äußert sich in der Spanne von „zu gering und fehlerhaft“ (Grobkoordination) über „näherungsweise angepasst“ (Feinkoordination) bis zu „kontrolliert mit impulsgenauem Krafteinsatz“ (Stabilisierung), in der Sportpraxis in der Schärfe eines Wurfes oder der Härte eines Schlages. Dabei geht es in der…

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  • Erstellt am: 22. März 2017
  • Überarbeitet am: 25. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph

Bewegungsstruktur

Bewegungsstruktur (movement  structure), „Aufbau, Anordnung bzw. innere Gliederung von Bewegungen; Menge der zwischen den Elementen (Teilen) der Bewegung (Phasen, Abschnitte, Parameter, Sequenzen usw.) bestehenden Relationen“ (Hirtz, in Schnabel & Thieß, 1993, S.166). Nach Meinel & Schnabel (2007, S. 84) liegt zyklischen Bewegungen ein struktureller Grundzyklus mit zwei Phasen zugrunde, einer Hauptphase und einer Zwischenphase, in…

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  • Erstellt am: 22. März 2017
  • Überarbeitet am: 27. November 2018
  • Autor: Klaus Rudolph