Kategorie: Schwimmen
Beschleunigungsweg
Beschleunigungsweg (acceleration path), Weg des Körperschwerpunktes während einer beschleunigten Kraftwirkung in Bewegungsrichtung. Beim Schwimmen wird ein optimaler Beschleunigungsweg im Armzug erreicht, wenn die anatomisch möglichen Gelenkamplituden für einen langen Antriebsweg der Hand genutzt werden (Küchler, 2014, S. 141), d.h. weit vorn „Wasser fassen“, Beugung der Extremitäten in der einleitenden Phase und Hauptphase (Ellenbogen-Vorhalte) und ein…
Weiter zum Begriff BeschleunigungswegBeweglichkeit, spezielle
Beweglichkeit, spezielle (felxibility, specific), Beweglichkeit der für eine bestimmte Sportart besonders beanspruchten Gelenke, die in Abhängigkeit von der Schwimmtechnik über das Ausmaß der allgemeinen (normalen) Beweglichkeit hinausgeht. Das betrifft im Schwimmen z.B. das Schultergelenk, das Kniegelenk im Brustschwimmen und unterschiedliche Stellungen der Fußgelenke zwischen Schlagschwimmarten und Brustschwimmen. Chatard et al. (1990) führen besseres Gleitvermögen und…
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Bewegung (movement), als Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen Sinne von Veränderung präsent. Prohl et al. (2011) betrachten die sportliche Bewegung unter drei Perspektiven: Sportliche Bewegung kann mehrheitlich als Ortsveränderung eines Körpers (des eigenen oder eines Gerätes) gesehen werden kann. Sie unterstehen damit den Gesetzen der klassischen Mechanik, derer sich die Biomechanik bedient.…
Weiter zum Begriff BewegungBewegung, azyklische
Bewegung, azyklische (movement, acyclical), einzelner in sich abgeschlossener Bewegungsablauf, wie z.B. Start und Wende beim Schwimmen. →Bewegung
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Bewegung, zyklische (cyclic movement), sich wiederholender Bewegungsablauf gleichartiger Bewegungen, wobei die jeweiligen Endphase und Vorbereitungsphase direkt ineinander übergehen.Ein Drittel der Wettkampfdisziplinen im Hochleistungssport liegen zyklische Antriebsbewegungen zugrunde (Witt 2008). Bei der Kraul- Armbewegung als alternierend zyklische Bewegung fällt zum Beispiel die Hauptphase des rechten Armes mit der Zwischenphase des linken Armes zusammen und umgekehrt. Die…
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Bewegungsamplitude (range of motion), Bereich des Winkels, in dem die Bewegung eines Körperteils erfolgen kann; sinngemäß die räumliche Weite einer Bewegung (Sport ABC). Die Bewegungsamplitude ist begrenzt durch die Anatomie des jeweiligen Gelenks sowie die Dehnbarkeit und Kraft der angrenzenden Muskeln. Durch passives Dehnen wird z.B. eine größere Bewegungsamplitude erreicht als durch aktives Dehnen; das…
Weiter zum Begriff BewegungsamplitudeBewegungskoordination
Bewegungskoordination (motor coordination), Sportliche Bewegungen setzen sich in der Regel aus mehreren Einzelbewegungen zusammen. Diese erfolgen nacheinander wie beim Sprung (Anlauf, Absprung, Flug, Landung) oder nebeneinander wie beim Schwimmen (Arm- und Beinbewegung). Sie folgen immer einem Bewegungsprogramm, dem ein Handlungsziel zugrunde liegt. Folglich verstehen wir unter Bewegungskoordination den „Prozess der abgestimmten Organisation von sportlichen Bewegungen,…
Weiter zum Begriff BewegungskoordinationBewegungsrichtung
Bewegungsrichtung (direction of movement), die Richtung der Schwimmbewegung wird unterteilt: in Schwimmrichtung = nach vorn, entgegengesetzt zur Schwimmrichtung = nach hinten, in Richtung der Schwerkraftwirkungslinie = nach unten, entgegengesetzt der Schwerkraftwirkungslinie = nach oben und rechts/links zur Schwimmrichtung = seitwärts (s. Abb.).
Weiter zum Begriff BewegungsrichtungBewegungsstärke
Bewegungsstärke (movement strength), als Bewegungsmerkmal die „Maßbezeichnung des Krafteinsatzes“ (Meinel & Schnabel, 2004). Die Bewegungsstärke äußert sich in der Spanne von „zu gering und fehlerhaft“ (Grobkoordination) über „näherungsweise angepasst“ (Feinkoordination) bis zu „kontrolliert mit impulsgenauem Krafteinsatz“ (Stabilisierung), in der Sportpraxis in der Schärfe eines Wurfes oder der Härte eines Schlages. Dabei geht es in der…
Weiter zum Begriff BewegungsstärkeBewegungsstruktur
Bewegungsstruktur (movement structure), „Aufbau, Anordnung bzw. innere Gliederung von Bewegungen; Menge der zwischen den Elementen (Teilen) der Bewegung (Phasen, Abschnitte, Parameter, Sequenzen usw.) bestehenden Relationen“ (Hirtz, in Schnabel & Thieß, 1993, S.166). Nach Meinel & Schnabel (2007, S. 84) liegt zyklischen Bewegungen ein struktureller Grundzyklus mit zwei Phasen zugrunde, einer Hauptphase und einer Zwischenphase, in…
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