Bewegungsstärke

22. März 2017 B 0

Bewegungsstärke (movement strength), als Bewegungsmerkmal die „Maßbezeichnung des Krafteinsatzes“ (Meinel & Schnabel, 2004). Die Bewegungsstärke äußert sich in der Spanne von „zu gering und fehlerhaft“ (Grobkoordination) über „näherungsweise angepasst“ (Feinkoordination) bis zu „kontrolliert mit impulsgenauem Krafteinsatz“ (Stabilisierung), in der Sportpraxis in der Schärfe eines Wurfes oder der Härte eines Schlages. Dabei geht es in der Mehrheit der Disziplinen nicht um eine maximale Bewegungsstärke, sondern um eine optimale Abstimmung mit anderen Parametern der Bewegung wie Richtung und zeitlicher Ablauf (Meinel & Schnabel 2007, S.137/138).

Im Schwimmen zeigt sich Bewegungsstärke im Abdruck der Extremitäten im Einzelzyklus oder im Abstoß bei Start/Wende. Kriterium ist die eingesetzte Kraft, die im Wasser direkt nur schwer (besser semispezifisch an Land mit der Schwimmbank) zu erfassen ist und erst durch die Schwimmgeschwindigkeit sichtbar wird.

 


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