Feinkoordination

18. April 2017 F 0

Feinkoordination (fine co-ordination), nach dem Phasenmodell motorischen Lernens (Meinel & Schnabel, 2007) Ziel der zweiten Phase, ein fehlerfreier, dem angestrebten Leitbild voll entsprechender Bewegungsablaufs als Voraussetzung für höhere Leistungen und eine relativ hohe Beständigkeit. Wick (2005) nennt als neues Qualitätsmerkmal „eine deutliche Leistungssteigerung verbunden mit einer gewissen Leichtigkeit im Bewegungsvollzug“ (S.116).  →Differenzierungsfähigkeit

Das betrifft nicht nur die Bewegungsausführung in den Schwimmarten einschließlich Start und Wende, sondern auch die technikorientierten Koordinationsübungen (Reischle & Kandolf, 2015). →Bewegungskoordination

Am Beispiel des Kraulschwimmens müssten der Feinkoordination entsprechen:

Reischle bietet eine Checkliste an, wonach in der jeweiligen Schwimmart mindestens 10 Punkte erreicht werden sollten, bevor mit dem aeroben Grundlagenausdauertraining begonnen wird (Reischle & Kandolf, 2015, S.202).

 


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