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Begriff

Feinmotorik

Feinmotorik (fine-motor behaviour), Bewegungsfertigkeit im fortgeschrittenen oder ausgereiften Lernstadium (Wikipedia), vor allem bezogen auf Bewegungsabläufe der Hand-Fingerkoordination, aber auch Fuß-, Zehen-, Gesichts-, Augen- und Mundmotorik. Gegensatz: →Grobmotorik

Mangelnde Feinmotorik zeigt sich bereits frühzeitig beim Schreibverhalten des Kindes: verkrampfte Schreibhand, labile Stifthaltung, falsche Heftlage, was in „Malunlust“ umschlagen kann, wenig automatisierter Bewegungsablauf beim Schreiben oder eine nicht erkannte Linkshändigkeit (→Seitigkeit). Im Sport spielt Feinmotorik besonders in Disziplinen eine Rolle, in denen Nervenstärke in absoluten sportlichen Stresssituationen in Verbindung mit präzisen Bewegungsabläufen (wie z.B. im Schießen) grundsätzlich über Sieg und Niederlage entscheiden.

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Schlagwörter

Überarbeitet am 18. April 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Feinmotorik. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/feinmotorik/ (abgerufen am 30. Oktober 2026).