Kategorie: Verletzung
Seitenbandverletzung
Seitenbandverletzung (medial/lateral collateral ligament injury), ganz oder teilweise gerissenes Seitenband eines Gelenks durch Verdrehung oder Wegknicken (→Distorsion) zumeist am Knie (Fußball, Skilauf). Sie kann am Knie isoliert oder kombiniert mit Verletzung der Kreuzbänder auftreten. Symptome: Schmerz am Bandansatz, Schwellung, Funktionsminderung einerseits, abnorme Beweglichkeit andererseits. Therapie: Ruhigstellung, Orthopäden konsultieren. →Sehnenentzündung, →Sehnenriss Exkurs: Schwimmen wird immer wieder…
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Sit-ups (engl), – „Bauchaufzüge“, Übungen der klassischen Art des Bauchmuskeltraining von denen man sich den viel gepriesenen „Waschbrettbauch“ verspricht. Sie sind allerdings nicht so effektiv und nicht korrekt ausgeführt kann die Wirbelsäule (LWS) geschädigt werden („Klappmesser“). Schonender sind Crunches (s. Video). Es gibt allerdings keine Studien, die Wirbelsäulenschäden durch klassische Bauchmuskelübungen bestätigen. Sit-ups können niemals…
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Sportschaden (sport lesion), „physikalisch verursachte akute Verletzung oder chronischer Überlastungsschaden“ (Kent & Rost, 1996, S. 393), teilweise als spezifische Verletzungsformen wie „Läuferknie“ oder „Tennisellenbogen“.
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Sportunfall (sport accident), Ereignis, das beim Sporttreiben durch plötzlich von außen einwirkende Gewalt zu Verletzungen führt. Neben dem klassischen Sportunfall gibt es zusätzlich noch den erweiterten Unfallbegriff. Das sind einem Unfall gleichgestellte Ereignisse, die aus einer eigenen erhöhten Kraftanstrengung heraus resultieren, wie beispielsweise: Verrenkungen an Wirbelsäule und anderen Gelenken durch hektische Bewegungen oder gezerrte oder…
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Sportverletzungen (sport injury), „akute oder chronische Schädigung des menschlichen Körpers durch die physikalische Belastung im Sport“ (KENT 1994). →Sportschaden, →Sportunfall Eine retrospektive Studie (7809 Leistungs- und Freizeitsportler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich) zeigte: Die Verletzungsprävalenz war in Mannschaftssportarten am höchsten (75%), gefolgt von Kampfsportarten (64%), Schlägersportarten (54%) und Leichtathletik (51%). Knie (28%) und Schulter…
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Sprunggelenk (ankle joint), Gelenkpaar (oberes und unteres Sprunggelenk), das die Hauptbewegungen des Fußes ermöglicht. Das obere Sprunggelenk („Knöchelgelenk“) wird von Schienbein, Wadenbein, der Gelenkrolle des Sprungbeines und einem starken Bandapparat gebildet. Es ermöglicht Fußstreckung und –beugung. Neben Kniegelenkverletzungen gehören Verletzungen des oberen Sprunggelenks zu den häufigsten Sportverletzungen, drei Viertel davon Distorsionen, besonders bei Sprüngen, Landungen…
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Stoßwellentherapie (shokwave therapiy), orthopädisches Behandlungsverfahren, das sich im Sport bewährt hat. Unter der Stoßwellentherapie sind mechanische Druckimpulse zu verstehen, die sich in einem Medium wellenförmig ausbreiten. Diese physikalischen Eigenschaften erlauben, „in die Tiefe des Körpers einzudringen, um dort Heilungsprozesse zu aktivieren, ohne die darüberliegenden Gewebeschichten zu verletzen, was einen wesentlichen Vorteil gegenüber operativen Eingriffen gebietet“…
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Syndrom (syndrome), griech. sýndromos ‚begleitend, zusammentreffend‘; durch Symptome oder einen Symptomenkomplex gekennzeichnetes Krankheitsbild mit unklarer Ursachenbenennung. In der sportmedizinischen Praxis ist zum Beispiel das Schienbeinkantensyndrom ein häufig anzutreffendes Krankheitsbild; beim Schwimmer das Impigement Syndrom der Schulter (→Schwimmerschulter). Bei besonders verletzungsanfälligen Sportlern spricht man auch scherzhaft vom „Pechvogel-Syndrom“. Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Syndrom
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