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Begriff

Parietallappen

Parietallappen (perietal lobe), Abschnitt des Großhirns, mit somatosensorischen Funktionen und Beteiligung an räumlicher Aufmerksamkeit und Denken sowie visuelle Steuerung von Bewegungen.

„Im Parietallappen residiert einerseits die Somatosensorik: Was der Körper fühlt, wo sich eigene Gliedmaßen befinden und in welcher Stellung, dies ist Aufgabe der Propriozeption und des primären somatosensorischen Cortex. Der posteriore Parietallappen setzt diese Information ins Verhältnis zu Nah- und Fernbereich der Umwelt. Bei Störungen hier kann es zu einem Neglect kommen – dem Nichterkennen eigener Gliedmaßen oder einer Hälfte der Umwelt.“ (Quelle s.u.)

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Verwandte Begriffe

  • Großhirn(cerebrum) Gehirn
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  • BewegungAls Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen …
  • Propriozeption„Erfühlen der Körperposition im Raum (Körperhaltung)“ oder …
  • CortexRinde; Rindenschicht eines Organs; Cortex cerebri (cerebral cortex)= Großhirnrinde …
  • posteriorLat. posterior „hinterer“; an der Rückseite gelegen …
  • UmweltLebenswelt, die uns umgibt, oft synonym mit Natur gebraucht.
Überarbeitet am 6. März 2021Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2021). Parietallappen. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/7854-2/ (abgerufen am 6. Oktober 2026).