Begriff: Alles-oder-Nichts-Gesetz
Alles-oder-Nichts-Gesetz
Alles-oder-Nichts-Gesetz* (all-or-nothing-law), Funktionsprinzip, wonach Muskelfasern oder Nervenzellen auf einen Reiz entweder ganz oder gar nicht reagieren. So werden Aktionspotentiale erst ab einem bestimmtem Schwellenpotential generiert („Alles“). Die Intensität der Reizstärke wird dabei nicht von der Stärke des einzelnen Aktionspotentials bestimmt (so es die kritische Schwelle überschritten hat), sondern von deren Anzahl. → Frequenzierung
*zu unterscheiden vom Alles oder Nichts-Prinzip, das neben den Naturwissenschaften auch in den Rechtswissenschaften vorkommt.
