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Begriff

Bewegungsanweisung

Bewegungsanweisung (motor instruction), „methodische Maßnahme, bei der die Sportler über verbale und/oder nichtverbale (u.a. Bildmaterial) Informationen mit deutlichem Aufforderungscharakter zur Realisierung einer bestimmten Bewegungshandlung und der dabei zu erfüllenden Anforderungen veranlasst werden“ (Röthig & Prohl, 2003, S.85). Die Bewegungsanweisung geht von einem Leitbild aus und hat dabei den durch Wettkampfbestimmungen fixierten Rahmen zu beachten. →deduktives Lehrverfahren

Für Betreuungsaufgaben im Leistungssport sind technologische Lösungen erstrebenswert, die leistungs-relevante Parameterwerte unter ökologisch validen Bedingungen während des Trainings und Wettkampfs erfassen können. Dabei geht die Tendenz in Richtung intelligenter Systeme (Ubiquitous-Computing-Technologien), die automatisiert aus den erfassten Leistungsdaten individuelle Empfehlungen ableiten und unmittelbar zur Verfügung stellen können (Baca 2012).

→Bewegungsaufgabe

Quellen

  • Baca, A. (2012). Intelligente Bewegungsbetreuung - Einsatzgebiet von Ubiquitous-Computing-Technologien mit hohem Potential. 13. Frühjahrsschule "Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft" am 13./14. April 2011 in Leipzig, IAT-Leipzig, 88-101 Zur Quelle
  • Röthig & Prohl (Hrsg.) (2003). Sportwissenschaftliches Lexikon. Schorndorf: Hofmann Zur Quelle
Überarbeitet am 21. März 2017Autor: Klaus Rudolph