Training, funktionales (functional Training).
Training, geringvolumiges (GVT) (Low Volume Training), Organisationsform des Krafttrainings als Gegensatz zu hochvolumigem Training (HVT) mit ein bis zwei Sätzen pro Übung, wobei pro Muskelgruppe mehrere Übungen durchgeführt werden können (Preuss et al. 2006). →Einsatztraining, →Satz, →HIT In der Fachliteratur und unter Kraftsportlern wird seit Jahren heftig über das optimale Trainingsvolumen (Satzzahl) gestritten. Während die ...
Training, ideomotorisches (IT) (training, ideomotor), „eine Form des mentalen Trainings, bei der man sich intensiv vorstellt, wie man selbst die Bewegung ausführt, indem man sich in den Bewegungsablauf hineinversetzt (Binnenperspektive)“ (Hackfort in Röthig & Prohl,2003, S.264). IT fußt auf dem CARPENTER-Effekt, wonach der Mensch in der Lage ist, wahrgenommene oder vorgestellte Bewegungen unwillkürlich nachzuvollziehen. Das ...
Training, inklusives (inclusive training), gemeinsames Training von behinderten und nichtbehinderten Aktiven (→Inklusion). Viele Schwimmer mit und ohne Handicap trainieren in getrennten Trainingsgruppen. Beispielsweise können Leistungsschwimmer aus dem Behindertenbereich in leistungsstarken Trainingsgruppen im Nichtbehindertenbereich entsprechend ihrer Behinderung betreut werden. Dies erfordert ein hohes Einfühlungsvermögen (→Empathie) des Trainers und flexible Organisationsstrukturen innerhalb des Vereins. Die immer mehr ...
Training, mentales (mental practice), Mentaltraining, Mentalcoaching, lat. mens „Geist“; bewusste Beeinflussung des eigenen Denkens, Wollens und Tuns und damit nicht nur dem Sport vorbehalten, wir oft suggeriert wird. Gezielte und wiederholte Reize auf mentaler Ebene sollen die soziale und emotionale Kompetenz, kognitive Fähigkeiten, die Leistungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein, die mentale Stärke oder das Wohlbefinden fördern. Dabei ...
Training, neuromuskuläres (neuromuscular training), auch sensomotorisches oder propriozeptives Training, multimodales Trainingssystem, das Übungen zur Förderung von Muskelkraft und -leistung (einschließlich plyometrischer Übungen), Gleichgewicht, Beweglichkeit und Wechsel der Richtungsgeschwindigkeit umfasst (Granacher 2024). Es zielt auf die Verbesserung sensomotorischer Fähigkeiten im Sinne der Prävention, Rehabilitation bzw. der Steigerung sportlicher Leistungsfähigkeit ab. Zunächst orientierte sich die inhaltliche Gestaltung ...
Training, polarisiertes (polarized training), Intensitätsverteilung im Ausdauertraining mit stärkerer Hinwendung zu den intensiven Trainingsbereichen (BZ 5-7), die aber zugleich zur Kompensation einen höheren Anteil an aerobem Training fordert. Dadurch wandelt der über Jahre bevorzugte Fokus auf die mittleren (→Schwellen-) Bereiche auf die Extreme (Pole). Nach retrospektiven Untersuchungen bei Skiläufern entwickelten Seiler und Kjerland (2006) das ...
Training, psychologisches (psychological training), Sammelbegriff für „die systematische Optimierung der anforderungsspezifischen Handlungskompetenz einer Person oder Gruppe mithilfe psychologischer Methoden“ (Seiler in Rötig & Prohl, 2003, S. 435), oft auch synonym mit mentalem Training verwandt. Es fehlt bislang ein einheitliches und präzises, international akzeptiertes Begriffsverständnis von “Psychologischem Training” ebenso wie eine schlüssige Klassifikation psychologischer Trainingsverfahren (Nitsch ...
Training, psychomotorisches (psychomotor training) →Psychomotorik
Training, spezifisches (training, specific), Training in der und für die Spezialsportart (genauer: sportartspezifisches Training), für den Schwimmer im Nachwuchsbereich das Schwimmtraining (alle Schwimmarten, da noch nicht spezialisiert), mit zunehmender Spezialisierung ab Anschlusstraining das Training in der Hauptschwimmart. Eine Erweiterung des Begriffs erfolgt durch die Einbeziehung der spezifisch beanspruchten Funktionssysteme, vor allem der Muskulatur. Unter diesem ...