Training, autogenes

06. August 2017 T 0

Training, autogenes (AT) (training, autogenic), ein aus der Hypnose entwickeltes Verfahren, das über bildhafte Vorstellungen (Autosuggestion) zur psychischen Entspannung („Entspannungstraining“) führt und so Schmerzen und Schlafstörungen lindern kann.  Die auf sechs Übungen (Schwere-, Wärme-, Herz-, Atem-, Leib-, Kopfübungen) basierende Methode wird im Sport zur Regeneration und zur psychologischen Leistungsvorbereitung angewandt. Eine direkte Leistungssteigerung konnte nicht nachgewiesen werden, ausgenommen Sprint (Frank, 1975). Autogenes Training sollte unter fachlicher Anleitung erlernt werden und setzt einen motivierten und geduldigen Sportler mit guter Körperwahrnehmung und Vorstellungskraft voraus. Er muss sich auf die Aufgabe konzentrieren, Nebengedanken ausschalten und den „Blick nach innen“ (Innensicht) richten (Wottke, 2004). So können bereits Kinder ab 8-10. Lebensjahr das autogene Training erlernen, aber dazu ist eine positive Einstellung unabdingbar. →Psychoregulation, →Denken, positives

Zur Durchführung des Autogenen Trainings (aus BISp: Sportpsychologie für den Spitzensport, http://www.bisp-sportpsychologie.de):

  • Bequeme Ruhelage einnehmen, Augen schließen, ruhig und gleichmäßig atmen.
  • In Gedanken zu sich selber sagen: „Ich bin vollkommen ruhig“ und diese Ruhe innerlich nachvollziehen.
  • Die Formeln der sechs Übungen werden jeweils fünf- bis sechsmal wiederholt und innerlich vergegenwärtigt.
  • Zwischen den Übungen erfolgt jeweils einmal die Formel „Ich bin vollkommen ruhig.
  • Anschließend auf den Rücken liegend die eintretende Entspannung des gesamten Körpers genießen
  • Nach der Übung Aktivierung vornehmen, wenn kein Ausruhen oder Schlafen nachfolgen soll.

Mehr zum Thema: http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Stress/Stressmanagement/Autogenes-Training-10669.html 


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