Entspannungsübung

12. April 2017 E 0

Entspannungsübung (relaxational exercise), hier gymnastische Übung zur Entspannung (Lockerung) der Muskulatur und Entlastung des Stütz- und Bewegungsapparates vor Wettkämpfen, zur Kompensation zwischen oder nach Belastungen oft in Verbindung mit Dehnübungen. (unterscheiden zu →Entspannungsverfahren)

Sehr gut geeignet ist die Kombination von körperlichen Übungen mit Meditation, Atem– und Konzentrationsübungen, die aber erst erlernt werden müssen (Yoga, Chi-gong, Tai Chi). Zwischen intensiven Belastungen im Schwimmtraining sind „Tauchübungen“ zu empfehlen: locker an der Beckenwand aushängen und ausatmen oder 50 – 100m Brust-Tauchzug mit langem Gleiten und Ausatmen sowie tiefem Einatmen (auftauchen) nach jedem Tauchzug. Russische Sportwissenschaftler steigerten mit speziellen Entspannungsmethoden für jede Trainingsphase die körperlichen Leistungsfähigkeit von Sportlern (Denisenko et al. 2018).  Basketballer konnte mit aktiven Entspannungsübungen negative Effekte durch Leistungsdruck kompensieren (Englert & Bertrams, 2016). Eine Studie mit Judoka zeigte, dass  Entspannungsübungen erfolgreich zur Verringerung der psychischen Belastung beitrugen und einen signifikanten Einfluss auf den EMG-Index hatten (Khorand et al. 2008). Besonders wirkungsvoll ist die Kombination von Entspannungsübungen mit dem Aufenthalt im Wasser (Wassergymnastik). Funktionsgymnastik, → Aktivationsregulation

Mehr zum Thema: Meyer, T. (2006). Entspannungstraining im Sport. Regulation durch freies Bewegen – für Aktive, Trainer, Lehrer und Therapeuten. Hofmann-Schorndorf (auch mit speziellen Übungen für Schwimmer)


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