Motivationsdynamik

13. Oktober 2020 M 0

Motivationsdynamik (motivational dynamics), Änderung der Motivation in Struktur und Stärke, so z.B. mit verändertem sportlichem Leistungsniveau und Alter. Denn die Motivation Bedürfnisse zu befriedigen, verändert sich mit jedem befriedigtem Bedürfnis. →Bedürfnishierarchie

Beispiel: Wenn ein Sportler sein angestrebtes Ziel „Weltmeister“ erreicht hat, dann ist der Titel Europameister weniger „wert“ für ihn. Häufig wird nach dem Olympiasieg die sportliche Karriere mit der Begründung beendet, man habe nun alles erreicht, was möglich sei. Besonders im Profisport kann man das „höher, weiter, schneller“ durch „immer mehr (Geld)“ ergänzen.

„Motivationsdynamische Verschiebungen ergeben sich im Verlauf und Ergebnis einzelner Handlungen und Handlungsfolgen, wenn die sie begleitenden Kontroll- und Bewegungsprozesse eine positive oder negative Abweichung vom Ziel signalisieren und veränderte externe motivierende Bedingungen eintreten. Das daraus resultierende Verhaltensspektrum reicht von einer Steigerung bis an psychophysische Leistungsgrenzen, bis zur resignatorischen Aufwandsminderung oder zum Handlungsabbruch.“ (Müller, in Schnabel & Thieß, 1993, S. 587). →Burnout


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