Trainingszyklus

07. August 2017 T 0

Trainingszyklus/Trainingszyklisierung (training cycle/cyclization), lat. cyclus „Kreislauf“; Kreislauf regelmäßig wiederkehrender Dinge und Ereignisse, typisches Beispiel Tag-Nacht Rhythmus, Jahreszeiten usw.

Im Sport ein Trainingsprinzip wonach das Training nicht als geleichförmiger Prozess gestaltet werden soll, sondern als ein hierarchisch geordnetes System von unterschiedlich langen Trainingsabschnitte, „die in ihrer inhaltlichen, didaktisch-methodischen und belastungsmäßigen Grundstruktur und damit in ihrer Hauptwirkungsrichtung im Trainingsprozess wiederkehren“ (Berger in Schnabel & Thieß, 1993, S.892). Die zyklische Gestaltung des Trainings wird im Schwimmen maßgeblich durch die Hautwettkämpfe bestimmt, wobei der gegenwärtige „Wettkampfwildwuchs“ zu unsystematischer Vorgehensweise verleitet, die zumeist zu Substanzverlust (konditionell, nicht unbedingt pekuniär) führt. Die Zweifachperiodisierung ist durch zwei größere Abschnitte (Winter-/Sommersaison) mit jeweils zwei Makrozyklen charakterisiert, die wiederum in verschiedene Mesozyklen unterteilt werden. Der Mikrozyklus von einer Woche oder einigen Tagen ist in diesem Gerüst die kleinste Einheit. Die Dreifachperiodisierung gliedert das Trainingsjahr in drei etwa gleich große Makrozyklen von etwa 16 Wochen.

Einteilung eines Trainingsjahres in Zyklen

 

Häufig werden Zyklisierung und Periodisierung synonym gebraucht. Im Begriff der Zyklisierung findet man aber eine „tiefer gehende Betrachtung des Trainingsaufbaus in fast allen Realisierungsbereichen des sportlichen Trainings“…während der Begriff Periodisierung sich speziell auf die Ausrichtung des sportlichen Trainings auf Wettkampfhöhepunkte bezieht (Minow in Schnabel et al. 2008, S.429)

 

 


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