Post-Activation Potentiation (PAP)

25. Mai 2018 P 0
Post-Activation Potentiation (PAP) („Postaktivierungsverstärkung“), akute Erregung des neuromuskulären Systems nach einer bestimmten Form der Übung (z. B. 5RM-Kniebeugen), worauf nachfolgende explosive Leistungen verbessert wurden. Das trifft für Bewegungshandlungen wie Springen, Sprinten, Werfen, Treten und sogar das Ändern der Richtungsgeschwindigkeit zu. Dabei sollte die Konditionierungsübung der biomechanisch der Leistungsaktivität ähnlich sein. Zum Beispiel kann eine Rückenkniebeuge ...

Biochemie

19. März 2018 B 0
Biochemie (biochemistry), (griech. bio-chēmeia „die Chemie des Lebens“); Wissenschaft von chemischen Vorgängen in lebenden Organismen, vereinfacht vom →Stoffwechsel. Schon ihre ehemalige Bezeichnung als „Physiologische Chemie“ verdeutlich die enge Beziehung zur Physiologie (Leistungsphysiologie →Sportphysiologie →Sportmedizin). Die Biochemie untersucht biomolekulare Strukturen, den Stoffwechsel den Informationsaustausch innerhalb eines Organismus und zwischen Organismen. „Im Zuge dessen konzentrieren sich die ...

Herzleistungsquotient

16. März 2018 H 0
Herzleistungsquotient (cardiac output quotient), Quotient aus Herzvolumen und maximalem Sauerstoffpuls, dem eine gesicherte Beziehung zwischen Herzgröße und maximaler Sauerstoffaufnahme bei gesunden Menschen zugrunde liegt. Er dient angeblich zur Beurteilung des Trainingszustandes (Röthig & Prohl2003, S. 253). Diese Aussage wird aber später relativiert, indem die Größe des Herzleistungsquotienten weniger die körperliche Leistungsfähigkeit beurteile, aber zwischen einem ...

Druckausgleich

01. Januar 2018 D 0
Druckausgleich (ear clearing, pressure equalisation), Ausgleich zwischen Innen- und Außendruck am Trommelfell des menschlichen Ohrs, erfolgt beim Tieftauchen durch Schlucken oder Pressen in die zugehaltene Nase um der durch den Wasserdruck hervorgerufenen Wölbung des Trommelfells nach innen entgegen zu wirken, der erzeugte Druck im Inneren des Ohres dient der Entspannung des Trommelfells, welche sich meist ...

Beatmung

01. Januar 2018 B 0
Beatmung (artificial ventilation; resuscitation), Bei Atemstillstand mit oder ohne Hilfsmittel auszuführende Erste Hilfeleistung zur Gewährleistung der Versorgung lebenswichtiger Organe eines Verunfallten mit Sauerstoff; Vgl. auch Atemspende. (Text von Harald Rehn)

Atemzentrum

01. Januar 2018 A 0
Atemzentrum (medulla oblongata) (respiratory center), Spezieller Bereich im menschlichen Gehirn (Zentralnervensystem), der die Funktion der Atmung sichert. (Text von Harald Rehn)  

Atemweg

01. Januar 2018 A 0
Atemweg (airway), Weg der Atemluft über die Atmungsorgane bis in die Lunge, der durch einen Helfer vor der Atemspende, also der Beatmung auf seine Durchgängigkeit zu überprüfen ist. (Text von Harald Rehn)

Atemspende

01. Januar 2018 A 0
Atemspende (contribution of breath), Aktives durch Ausatmung eines Helfers erfolgendes Einblasen seiner Atemluft mit einem Sauerstoffanteil von etwa 17 % in die Atemwege eines Verunfallten, dessen Atmung ausgesetzt hat. Atemspende ist Bestandteil der Herz- Lungen- Wiederbelebung, sichert die Versorgung lebenswichtiger Organe weiter mit dem in der Ausatemluft vorhandenen Sauerstoff und damit ggf. lebenserhaltende Körperfunktionen. Die ...

Atemkontrolle

01. Januar 2018 A 0
Atemkontrolle (control the breathing), Überprüfung des Vorhandenseins, d.h. Kontrolle, der Atemtätigkeit durch Erfühlen des Atemzuges der durch Ein- oder Ausatmung zirkulierenden Luft oder durch Beobachten der Atemmuskulatur des Oberkörpers, in der Regel durch einen Ersthelfer bei einer verunfallten Person vor der Einleitung von Erste- Hilfe– Maßnahmen. (Text von Harald Rehn)