Begriff: Sportphysiologie
Sportphysiologie
Sportphysiologie (Exercise physiology), Zweig der Physiologie, der sich wie die Arbeitsphysiologie vor allem mit den funktionellen, d. h. physikalischen und biochemischen Zusammenhängen befasst, die eine Arbeitsleistung im physikalischen oder biomechanischen Sinne ermöglichen. Demzufolge gehören hierzu beispielsweise:
- Energiestoffwechsel, Energiebereitstellung
- →Leistung, Leistungsfähigkeit, Leistungsdiagnostik
- dynamische und statische Arbeit
- Training, Lernen, motorisches
- Ermüdung und Erholung,
- Koordination
Beispiele aus dem Schwimmen:
- Nikitatis et al. (2025) untersuchten den Einfluss der Reihenfolge von Ausdauer– und Sprintserien auf die physiologischen Reaktionen und die empfundene Anstrengung während gleichzeitiger Trainingseinheiten (Journal of Sports Sciences, 43, 14, 1309-1318).
- Miguel-Ortega et al. (2024) gaben eine Übersicht über alle verfügbaren Informationen zu energetischen und physiologischen Anforderungen, optimaler Körperzusammensetzung, Ernährung und leistungssteigernden Nahrungsergänzungsmitteln im Langstreckenschwimmen (nutriens, 16,22, 3949).
- Fernandez et al. (2024) empfehlen ein zonenbasiertes Schwimmtraining auf der Basis von Sauerstoffaufnahmekinetik (VO₂) bei niedriger, mäßiger, hoher, sehr hoher und extremer Intensität , ergänzt durch Laktat- und Herzfrequenzwerte (Frontiers in Sports and Active Living, 6,1363730).
Mehr zum Thema: De Marees (überarbeitet durch Heck & Bartmus) (2003). Sportphysiologie. Sportverlag Strauß-Köln
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