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Begriff

Antriebswirkungsgrad

Antriebswirkungsgrad (propelling efficiency), Parameter aus dem Maschinenbau, der über die Effektivität des Antriebs aussagt.

Von Toussaint (1990) als Maß für die technischen Fähigkeiten eines Schwimmers übernommen. Es beschreibt das Verhältnis der zur Überwindung des Wasserwiderstandes erforderlichen Leistung zur mechanisch erzeugten Leistung. Toussaint ermittelte Unterschiede im Antriebswirkungsgrad von Schwimmern (61%) und Triathleten (44%); Caeppart et al. (1992) zwischen →Sprintern (48%), →Mittelstrecklern (56%) und →Langstrecklern (62%). Mehrheitlich wird in der Literatur der Begriff Wirkungsgrad verwendet.

 

Verwandte Begriffe

  • AntriebMehrdeutiger Begriff: der auf einen Körper übertragene Impuls in der Technik …
  • Leistungsfähigkeit, motorische…
  • WasserwiderstandWiderstand, der beim Schwimmen durch die Verschiebung der …
  • LeistungPhysikalisch power (Physik) Quotient aus Arbeit und Zeit (P = W : t) …
  • SprinterSchwimmer, dessen Hauptwettkampfstrecke die 50m sind (Sprint) und der folglich sein …
  • MittelstrecklerAusdauersportler, im Lauf für Strecken von 600m bis 1609m …
  • Langstreckenschwimmer/Langstreckler (distance swimmer), Schwimmer, dessen Hauptstrecken die 800/1500m sind.
  • WirkungsgradVerhältnis von Leistung zur aufgewendeten Energie.
  • SchwimmwirkungsgradBeim Schwimmen (Muskelarbeit) umgewandelte Energie in andere …
Überarbeitet am 16. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Antriebswirkungsgrad. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/2108-2/ (abgerufen am 4. Oktober 2026).