Antriebsregulation

16. März 2017 A 0

Antriebsregulation (drive, regulation), (Psychologie), „Funktionseinheit der Handlungsregulation, die bestimmt, ob und mit welcher Intensität gehandelt wird…Die Antriebsregulation ist vor allem durch Beharrlichkeit, Intensität und Konsequenz, mit der ein Ziel verfolgt wird, gekennzeichnet“ (Mathesius in Schnabel & Thieß, 1993, S. 68). Psychische Komponenten der Antriebsregulation sind: Motive und Motivation für das Sporttreiben, volitive Voraussetzungen (→Wille), Risikobereitschaft, Anstrengungsbereitschaft, Steigerungsfähigkeit, Selbstbewusstsein und psychische →Belastbarkeit. Eine optimale Antriebsregulation wird bestimmt von einer realen Leistungserwartung, gesunden Risikobereitschaft und der Befähigung des Athleten, sich im Wettkampf reale Ziele setzen, verfolgen und variieren zu können (Frester & Wörz, 2003, S.65). →Anstrengung

 

Antriebsregulation 10-12 Jahre 13-16 Jahre 16-18 Jahre
Motivation hoch/stabil gering/labil zunehmend stabil /erfolgsabhängig
Wille Willensstoßkraft gering/motivationsabhängig zunehmend Willensspannkraft
Emotionale Stabilität stabil/impulsiv labil zunehmend stabil/               rational beherrscht

Tab.: Ausprägung der Antriebsregulation in Entwicklungsphasen (nach Frester 1999, S.38)

 

 


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