Risikobereitschaft

07. Juli 2017 R 0

Risikobereitschaft (risk-taking), Bereitschaft, Risiken einzugehen als psychische Leistungsvoraussetzung, die besonders im Streben nach sportlichen Höchstleistungen sowohl im Training (Angehen neuer Belastungsanforderungen) als besonders im Wettkampf (schnelles Angehen, Zwischenspurts usw.) wichtig ist und stabiles Selbstvertrauen, Mut und Verantwortungsbewusstsein voraussetzt. Männer gehen angeblich (Wörterbuch Psychologie) mehr Risiken ein als Frauen. Mit zunehmendem Alter wird die Risikobereitschaft geringer, was sich allerdings bis zu einigen Masterschwimmern noch nicht herumgesprochen hat. Eine Studie englischer Wissenschaftler ergab, dass sich 14-Jährige am risikofreudigsten zeigen (SPIEGEL online 25.03.2010).

In einer Befragung unter deutschen Spitzensportlern stimmten 40,5 % der These zu, dass sie gesundheitliche Risiken bewusst in Kauf nähmen (Breuer & Hallmann, 2013). Der stark gestiegene Leistungs– und Erwartungsdruck bringt viele Athleten an die Grenzen des Machbaren. Hierbei spielt neben Technik, Kondition oder Material, vor allem die psychische Stabilität der Sportler eine bedeutende Rolle (→Sportpsychologie). Letztendlich ist es gerade die Psyche und darin eingebettet die Risikobereitschaft, die über Sieg oder Niederlage entscheidet (vgl. Schweer 2012, S. 47).

 

Mehr zum Thema: http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1613816/No-risk,-no-fun%3F/


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