Selbstvertrauen

18. Juli 2017 S 0

Selbstvertrauen (self-confidence), Einstellung zu sich und der eigenen Leistungsfähigkeit, die je nach Erfahrung und Wissen sowie zu realisierender Aufgabe positiv (Selbstachtung), übersteigert (Selbstüberschätzung) oder auch zu gering (Minderwertigkeitsgefühl) sein kann. Dabei spielen in der frühkindlichen Entwicklung erfahrene soziale Beziehungen eine große Rolle. →Selbstbild, →Selbstwertstreben

Die Sportpraxis zeigt, dass stabiles Selbstvertrauen vorrangig aus erlebter Leistungsstärke in Training und Wettkampf resultiert. Dem Sportler muss bewusst sein, dass er das kann, was im Wettkampf abgefordert wird. Dann trägt Selbstvertrauen maßgeblich zur Wettkampfstabilität bei, während formelhafte Vorsätze wie „Ich bin gut“ ohne diesen „materiellen“ Hintergrund (Leistungsstärke) zumeist wirkungslos sind.

Exkurs: Arno Schimpf, Mentalcoach von Olympioniken (u.a. Thomas Lurz) und Führungskräften nahmhafter Großunternehmen, sieht in Begeisterung eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Handeln. Sein Motto „Sei dein größter Fan!“ bestätigt eine Analyse amerikanischer Bildungsforscher. Sie fanden heraus, dass wer an sich glaubt auch bessere Noten hatte (Davis-Kean & Tang: Socializing Children Through Language. 2016). →Selbstmotivierung, →Selbststeuerung

„Selbstvertrauen ist das erste Geheimnis des Erfolges“. R.W. Emerson (1803 – 1882), US-amerikanischer Geistlicher und Philosoph

Mehr zum Thema: https://www.spowi.hu-berlin.de/de/institut/sportpsychologie/fuer-die-praxis/selbstvertrauen-1

 

 


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