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Begriff

Wettkampfstabilität

Wettkampfstabilität (competition stability), Zuverlässigkeit beim Abrufen des aktuellen maximalen Leistungsvermögens im Wettkampf, insbesondere bei mehreren Starts in kurzen Abständen, wie dies bei Hauptwettkämpfen durch Vor-, Zwischen– und Endläufe, Staffeleinsätze usw. erforderlich ist.  Die Wettkampfstabilität setzt ein hohes Ausdauerniveau, ein optimales Erholungsregime bis zum Formerhalt durch Zwischenwettkampftraining voraus. Psychische Instabilität hat oft ihre Ursachen in unzureichenden konditionellen Leistungsvoraussetzungen, deshalb sollte da erst einmal „Ordnung geschaffen“ werden.  So erklärt sich die hohe Wettkampfstabilität vieler amerikanischen Schwimmer (s. Beispiel Phelps mit 14 Starts in 7 Tagen, dabei 4 Weltrekorde) erst einmal aus ihrem harten Training und Wettkampfsystem. Zur Verbesserung der psychischen Stabilität sind Psychoregulationstraining gegen Wettkampfstress durchzuführen, die Bewegungsvorstellung zu optimieren, Ausarbeitung individuelle Wettkampfroutinen zu erarbeiten (→UWV-Plan), die Kompetenzerwartung zu stabilisieren und ein effektiver Umgang mit den Medien zu erlernen (Golenia et al. 2007). →Belastungsdichte

Wettkampfstabilität
Wettkampfeinsatz vom Phelps (USA) bei den WM 2007

 

Mehr zum Thema

  • LiteraturClephas, Ch. (2020). Intraindividuelle Leistungsvariabilität- Ein leistungsprognostischer Faktor im Spitzensport?! DSTV-Reihe, Bd.45, 63-67 Zur Quelle

Quellen

  • Golenia, Mickler & Kleinert (2007). Sportpsychologische Betreuung der Nationalmannschaft Kunstturnen weiblich (Olympiavorbereitung). BISp-Jahrbuch – Forschungsförderung 2006/07. 311-314 Zur Quelle

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Überarbeitet am 20. Dezember 2020Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2020). Wettkampfstabilität. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/wettkampfstabilitaet/ (abgerufen am 14. Oktober 2026).