Zwischenwettkampftraining

17. August 2017 Z 0

Zwischenwettkampftraining (intermediate competition training), Training zwischen Wettkampfabschnitten oder innerhalb eines Wettkampfbündels. Mit dem Zwischenwettkampftraining soll die Balance gehalten werden zwischen Vermeiden von Verlust wichtiger Leistungsvoraussetzungen (z.B. Grundlagenausdauer) und Aufbau bzw. Halten der sportlichen Form im Sinne von Wettkampfstabilität. Mit der Zunahme internationaler Wettkämpfe und den mit der Kommerzialisierung verbundenen Verpflichtungen gewinnt das Zwischenwettkampftraining zunehmend an Bedeutung. Bei einem hohen Niveau an Leistungsgrundlagen können im Hochleistungstraining Trainingszyklen bis zu acht Wochen nur mit Zwischenwettkampftraining zu einer zunehmenden sportlichen Form führen, da die Wettkämpfe selbst zum wesentlichen Trainingsreiz werden und dem Sportler Selbstvertrauen und somit Stabilität vermitteln. Das Zwischentraining ist sehr individuell zu gestalten. Dabei geht es um Beibehaltung des Tagesrhythmus, des Wasser– und Tempogefühls für die jeweilig bevorstehende Wettkampfaufgabe. Bei Langstrecklern ist bis in diese Tage ein Ausdauerverlust zu vermeiden, während bei Sprintern die Lockerung der Muskulatur gepaart mit Explosivkraft im Vordergrund steht. Wichtig ist auch der psychische Faktor, indem das Gefühl vermieden werden soll, nicht mehr dazu zu gehören oder sich von den Leistungen anderer verrückt zu machen ohne selbst tätig zu sein.

Beispiel für Zwischenwettkampftraining -Trainingswoche während eines →Wettkampfbündels (Rudolph)

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