Aktivierung, mentale

22. November 2020 A 0

Aktivierung, mentale (activation, mental), im Sport ein „komplexer psychologischer Erregungszustand des Organismus, der eine wichtige Bedingung der →Energiebereitstellung und damit der sportlichen Leistungsfähigkeit ist“ (Mathesius, in Schnakel & Thieß, 1993, S.38). Die mentale Aktivierung beruht auf Selbstbefehlen, die vorgeben, wie man sich verhalten sollte, die positive Einstellung zu sich verstärkt und noch effektiver handelt.

Beispiel für Selbstkonfrontation sind: „Gib alles, Du schaffst es!“, „Zeig es ihnen, Du bist besser!“; „Bleib cool und gelassen!“; „Zeige Stärke, zieh noch mehr durch!“ (Frester, 2002-1). Beispiele für Selbstinstruktionen sind: „Gleite lang und gestreckt, bleibe entspannt!“, „In den Startschuss hineingehen!“, „Endspurt- Frequenz hoch!“, „Abdruck Wende voll fühlen!“, „Langer Abdruck – Lockerheit in Armen und Schulter über Wasser!“ (Schuck, 2001). Für die Wirksamkeit formelhafter Vorsätze gilt: Aufforderungscharakter, Identifikation, kurz und eindeutig, keine Negation. Mentale Maßnahmen sind in den letzten Teil der speziellen Erwärmung vor den Wettkampf, in die Renngestaltung selbst, in Pausen zwischen Wettkämpfen und in die Wettkampfnachbereitung zu integrieren (Frester, 2001-1). →Neuroathletik, →Affirmation

„Der Kopf muss jeden Tag auf’s Neue aus der „Off“-Position in die „On“-Position geschaltet werden“ W.Goldsmith (2017) in Swimming World Magazien 4-33-35 

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