Amenorrhö

16. März 2017 A 0

Amenorrhö (amenorrhea), griech. von a-men-rhoe = „ohne-Monat-Fluss“; Ausbleiben der Regelblutung durch Entwicklungs- oder Funktionsstörungen, aber auch durch Stress.

Besonders bei hoch belasteten Sportlerinnen ist der Symptomkomplex „Athletinnen-Triade“ (Essstörung, Amenorrhöe, Osteoporose) anzutreffen (Weimann 2008, Hoffmann 2009). Sportlerinnen mit  funktioneller Hypothalamus Amenorrhoe (athletic amenorrhoea“) reagieren auf intensives Training mit einer reduzierten adrenergen (durch Adrenalin wirkende) Reaktion, was sich in einer verminderten Laktat– und Katecholaminkonzentration äußerte (Schaal et al. 2011). Der minimale Anteil des relativen Fettgewebes für die Menarche beträgt 17–-23%, für stabile ovulatorische Zyklen (Ovulation betreffend) mindestens 22% des Körpergewichtes. Diese Werte werden in entsprechenden Risikosportarten (ästhetische Disziplinen wie Kunstturnen oder Ballett, Langstreckenlauf, Gewichtsklassensportarten) häufig unterschritten (Schippert 2010). Auch im Schwimmen kann der permanente Kampf um das optimale Renngewicht eine solche Kettenreaktion auslösen. Sollte nur zu hohe Belastung der Auslöser sein, dann setzt nach vermindertem Training zumeist die normale Regelblutung wieder ein. →Menstruation

Sollte sich bei einer Schwimmerin mit 16 Jahren noch keine Blutung einstellen, ist der Arzt aufzusuchen.

Mehr zum Thema: http://www.apotheken-umschau.de/ausbleiben-der-regelblutung


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