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Begriff

Blutvolumen

Blutvolumen (blood volume), Gesamtblutmenge im Organismus, die beim Menschen etwa 75-80 cm3 pro kg Körpergewicht beträgt.

Durch Training kann das Blutvolumen um 25% zunehmen kann, wodurch sich auch die Sauerstofftransportkapazität erhöht (→Sauerstoffaufnahme). Ausdauersportler haben durchschnittlich ein um 40% höheres Blutvolumen (Schmidt, 1999). Die horizontale Lage des Körpers im Wasser führt zu einer Verschiebung des Blutvolumens, indem durch den Wasserdruck auf die Haut die kleinen Gefäße komprimiert und bis zu 1 Liter Blut zurück in den Bauch- und Brustraum „geschoben“ werden.

Bei der Trainingssteuerung ist zu beachten, dass die Laktatkonzentration tendenziell umso geringer ist, je größer das Blutvolumen ist. Das erklärt sich aus dem größeren Verteilungsraum und der damit verbesserten Sauerstoffversorgung der Muskulatur (Falz et al. 2015)..

 

Quellen

  • Falz, Hoppe, Fikenzer, Knaier, Bischoff, Kwast & Busse (2015). Abhängigkeit der Laktatkonzentration be Zur Quelle
  • Schmidt, W. (1999). Die Bedeutung des Blutvolumens für den Ausdauersportler. Dt. Z. f. Sportmedizin, 11/12 (50), 341-349 Zur Quelle

Verwandte Begriffe

Überarbeitet am 22. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Blutvolumen. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/blutvolumen/ (abgerufen am 23. Oktober 2026).