Haltungsstörung

24. Mai 2017 H 0
Haltungsstörung (postural abnormality), pathologische Körperhaltung als unökonomischer Zustand inadäquater Beanspruchung der Muskulatur (Haltungsschwäche) und passiver Strukturen (Haltungsschaden), was zu Schmerzen führen kann.  →Haltungsfehler

Hämatokrit

24. Mai 2017 H 0
Hämatokrit (HK) (hematocrit), Volumenanteil der roten Blutkörperchen (→Erythrozyten) am Gesamtblut in Prozent = Hämatokritwert (♂ 43-49%, ♀ 37-45%) und damit Ausdruck der Viskosität des Blutes. Geringere Hämatokrit-Werte begünstigen den Gasaustausch, da so die Erythrozyten leichter die Kapillaren passieren. Erhöhte Hämatokritwerte (über 50%) können die Folge von Flüssigkeitsverlust (→Flüssigkeitsbedarf) sein und die Regenerationsfähigkeit (→Regeneration) einschränken. Für ...

Hämatom

24. Mai 2017 H 0
Hämatom (hematoma), griech. haima „Blut“ und témnein „schneiden ,verwunden‘“ = Bluterguss. Ansammlung von geronnenem Blut im Gewebe nach unfallbedingten oder operativen Gefäßverletzungen, das zu einer Farbveränderung („blauer Fleck“) oder tiefer liegend zu einer Schwellung führt. Der Abbau kann bis zwei Wochen dauern. Bei den typischen Sportverletzungen entstehen Hämatome meist am betroffenen Gelenk (Sprung-, Handgelenk etc.) ...

Hämodynamik

04. Oktober 2017 H 0
Hämodynamik (hemodynamics), Lehre von den physikalischen Grundlagen des Blutkreislaufs (→ Herz-Kreislaufsystem) analog den Gesetzen der Hydrodynamik bei Beachtung der Fließeigenschaften des Blutes. →Blutdruck, →Puls Exkurs: „Intensive muskuläre Aktivität führt zu einer direkten Abnahme der Durchblutung der Leber. Es kann der Grund für die Hypoxie der Leberzellen werden. Geschädigte Leberzellen sind anfälliger für Hypoxie als normale. Die ...

Hämoglobin

24. Mai 2017 H 0
Hämoglobin (hemoglobin), roter Blutfarbstoff in den Erythrozyten, an das eiweißartige Häm gebundenes Eisenmolekül, das in der Lage ist, Sauerstoff zu binden (Oxygenierung). Diesen nimmt er in der Lunge auf und transportiert ihn durch die Blutgefäße. Auf dem Rückweg sorgt er für den Abtransport des Kohlendioxids. →Eisen Als normal gelten folgende Hämoglobin-Werte: Frauen: 12 – 16 ...

Hämoglobinmasse (Hbmass)

24. Mai 2017 H 0
Hämoglobinmasse (Hbmass) (haemoglobinmass), mittlere Hämoglobinmasse (mHb je Ery) eines Erythrozyten wird berechnet aus dem Quotienten der Massenkonzentration des Hämoglobins und der Erythrozytenkonzentration im Blut (mHb je Ery  =   { bHb / CEry  } ).  Die Hämoglobinmasse kann durch Erythropoetin (Epo) und Hypoxie (→Höhentraining) erhöht werden und steigert so auch die maximale. Sauerstoffaufnahme. Studien mit Radsportlern in der ...

Hamstrings

24. Mai 2017 H 0
Hamstrings (engl. für ischiocrural muscles) = ischiocrurale Muskulatur, auch Hüftgelenksextensoren , Muskelgruppe auf der Rückseite des Oberschenkels (biceps femoris, semitendinosis, semimembranosis), die das Bein im Knie beugt und mit dem Großen Gesäßmuskel (m. glutaeus) die Hüfte streckt.  Sie gewährleisten die Haltung des Rumpfes durch die Kontrolle des Standes des Beckens im Bezug auf die Beine. ...

Hand-über-Hand-Schwimmen

24. Mai 2017 H 0
„Hand über Hand-Schwimmen“ (hand over hand swimming), Von Engländer Trudgen 1873 entwickelter Schwimmstil („trudgen“), bei dem die Arme aus dem Wasser ähnlich wie beim Seitenschwimmen nach vorn geführt wurden, nur wechselte man stets von einer auf die andere Seite und führte zusätzliche Scherenbeinschläge aus. Also mehr ein Mix von Elementen des Brust- und Kraulschwimmens („Matrosen-, ...

Handbewegung

24. Mai 2017 H 0
Handbewegung (hand movement), hier auf das Schwimmen bezogen eine Bewegung (→Raumbahn) der Hand als Teil der Armbewegung mit maßgeblichem Anteil am Vortrieb („Wasser fassen“ und „Abdruck“) Untersuchungen im Strömungskanal konnten die Bedeutung des dynamischen Auftriebes für den Antrieb an Handmodellen nachweisen. Dabei wurden mit leicht geöffneten Fingern und abgespreizten Daumen höhere Widerstände beobachtet (Küchler, 2015, ...