Crossing-Effekt (crossing effect), Übertragung eines einseitigen Trainings einer Muskelgruppe auf die entsprechende Muskelgruppe der Gegenseite, die aus einer unbewussten Mitinnervation (→Innervation) erklärt wird (Harre in Schnabel & Thieß,1993, S198), auch kontralateraler Mitübungseffekt. Kraftzuwächse auf „der anderen Seite“ erklären sich aber weniger über Muskelhypertrophie, sondern über koordinative Lerneffekte (→intermuskuläre Koordination)
Begriff
Crossing-Effekt
Verwandte Begriffe
- Training„systematische und zielgerichtete Herausbildung und Verbesserung von Handlungskompetenz …
- MuskelgruppeVerband von funktionell gleich arbeitenden Muskeln, z.B. Adduktorengruppe.
- InnervationLat. nervus "Nerv"; Versorgung eines Organs oder seiner Teile durch Nerven …
- MuskelhypertrophieLat. hypertrophia "Überernährung"; Größenzunahme des Muskels …
- Koordination, intermuskuläreZusammenwirken der verschiedenen an einer …
- Effekt, kontralateralerCrossing-Effekt
Schlagwörter
Zitiervorschlag
Rudolph, K. (2017). Crossing-Effekt. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/crossing-effekt/ (abgerufen am 7. November 2026).