Formwiderstand

19. April 2017 F 0

Formwiderstand (shape resistance), in der Strömungslehre die Druckdifferenz zwischen Vorder- und Rückseite bei einem umströmten Körper.

Im Schwimmen ist der Formwiderstand (auch Druckwiderstand) eine Komponente des Wasserwiderstandes bei fixierter Körperhaltung (→Schleppversuch, →Gegenstromanlage), der als Widerstandsbeiwert (cw -Wert) angegeben wird und in Strecklage etwa 0,5 beträgt (bei Autos 0,15 – 0,35). Der cw -Wert erhöht sich um 50% bei einem Anstellwinkel gegen die Strömung von 18 Grad. Der Formwiderstand ist neben der Körperform (→Körperbau) noch von den nachlaufenden Wassermassen abhängig und umso geringer, je länger und stromlinienförmiger der Schwimmer ist (Göhner, 2001). „Der ideale Schwimmer sollte einen Körper wie eine Schlange und die Arme eines Gorillas haben.“ (Gettelfinger & Cussler, 2004). Den günstigsten Formwiderstand (Widerstandskoeffizienten) haben Jugendliche, was für die hohen Leistungen spricht, die Schwimmer/innen in diesem Alter erreichen. →Stirnwiderstand

 


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