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Begriff

Hyperämie

Hyperämie (hyperemia), griech. hyper „über, mehr“und haipa „Blut“; übermäßige Blutfülle in einem Gefäß oder Körperteil. Durch die Durchblutung fördernde Salbe (z.B. Finalgon) oder starkes Reiben wird eine Hyperämie für eine optimale Blutabnahme (kapillare Blutgasanalyse) erzielt.

Zur Nachbehandlung von Sportverletzungen wird die Eistherapie (→Kältebehandlung) angewendet, die eine reaktive Hyperämie im betroffenen Gewebe bewirkt. Dabei kontrahieren zunächst die Blutgefäße, um sich darauf reflektorisch zu erweitern (Dilatation). Der ständige Wechsel zwischen Verengung und Erweiterung wirkt wie eine Gefäßmassage und fördert somit die Durchblutung (Rost, 2001, S.223).

Mehr zum Thema

  • WebHyperämie flexikon.doccheck.com · Zugriff 13.08.2019

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Überarbeitet am 28. Mai 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Hyperämie. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/hyperaemie/ (abgerufen am 1. November 2026).