Lernen, variables

13. März 2020 L 0

Lernen, variables (variable learning), als zielgerichtete Variation (Variation der Bewegungsausführung und Übungsbedingungen) die wichtigste Methode zur Ausprägung und Vervollkommnung koordinativer Fähigkeiten (Schnabel et al. 2008, S. 303). →Variabilität

Besonders im Nachwuchstraining erfordern sowohl die mit dem Wachstum sich verändernden Körperbaumerkmale der Sportler, die verschiedenen Schwimmarten und Disziplinen als auch die sich stetig verändernden Umweltbedingungen ein Lernen, dass diesen Anforderungen gerecht wird. Deshalb ist das monotone Lernen (durch konstante Wiederholung) und die methodische Vorgehensweise vom Leichten zum Schweren durch Variabilität beim Lernen (nicht zu ersetzen, aber) zu ergänzen. → Lernen, differenzielles

Beispiel: Eine Delfinbeinbewegung kann mit großer oder kleiner Amplitude, als Zweier– oder Einerbeinschlag (in Beziehung zur Armbewegung) ausgeführt werden. Alle Bewegungen werden von dem generalisierten Bewegungsprogramm ‘Delfinbeine’ initiiert und kontrolliert. Je nach   Kraftaufwand, Beweglichkeit und Zusammenspiel mit der Armbewegung und Atmung (Gesamtkoordination) ergeben sich unterschiedliche Bewegungsweiten, -winkel und -geschwindigkeiten. Sie fußen aber alle auf dem generalisierten Bewegungsprogramm „Delfinbewegung“. →Schematheorie

 Beispiele: bei Reischle, Topschwimmer Bd. 1, S. 110/111

 

 


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