Wachstum

15. August 2017 W 0

Wachstum (physical growth), Zunahme an Größe, Umfang, Menge oder Intensität; in der Biologie „unumkehrbare Vergrößerung einer Zelle oder eines Organismus bis zu einer genetisch festgelegten Endgröße als eine Grundeigenschaft des Lebens“ (MEYERS LEXIKON).

Da sich das Kind bzw. der Jugendliche im Gegensatz zum Erwachsenen im Wachstum befinden (Wachstumsalter), ergeben sich für das Nachwuchstraining wachstumsbedingte Besonderheiten. So fördern frühzeitige motorische Beanspruchungen bereits die Vernetzung der Nervenstrukturen. Kinder haben durch den Baustoffwechsel einen 20-30% höheren Grundumsatz als Erwachsene, was in der Belastungssteuerung zu berücksichtigen ist. Ferner sind die im Wachstum befindlichen Strukturen gegenüber unphysiologischen Trainingsreizen störanfällig, hier besonders der passive Bewegungsapparat. Der Verlauf des Wachstums wird vor allem vom genetischen Programm und von der biologischen Reifung bestimmt, variiert durch Krankheiten, Ernährungsstörungen, soziale und umweltbedingte Situationen (Fröhner in Schnabel et al. 2008, S.201). Diese Erscheinungen beeinflussen maßgeblich das Leistungsvermögen der Nachwuchsschwimmer und sind bei der Leistungsbeurteilung zu berücksichtigen. →Alter, biologisches, →Leistungsaufbau, langfristiger

Abb.: Proportionsveränderungen während des Wachstums (nach Stratz, 1921)

 

„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ Afrikanisches Sprichwort

Mehr zum Thema: http://symptomat.de/Wachstum

 


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