Reifung

03. Juli 2017 R 0

Reifung (maturing), Weg zur Reife; vorwiegend autonomer Prozess der somatischen und psychischen Entwicklung bis zur vollen Funktionsfähigkeit (→Maturität), die normal, beschleunigt (→Akzeleration), verzögert (→Retardation) oder disharmonisch (zwischen körperlicher und geistiger Entwicklung) vor sich gehen kann. Dabei bilden die genetisch bedingten Reifungsvorgänge und die durch die Umwelt bedingten Einwirkungen eine dialektische Einheit.

Die Reifung beeinflusst stark die Leistungsentwicklung im Nachwuchssport und sollte deshalb bei der Talentauswahl berücksichtigt werden. „Sexuelle Reife korreliert mit der genetisch verankerten allgemeinen Wuchstendenz, d.h. dem Körperbautyp. pyknomorphe Mädchen sind ausgesprochene Frühentwickler. Leptomorphe Mädchen reifen später. Jungen reifen insgesamt später als Mädchen, zeigen jedoch keine ausgeprägten körperbautypspezifischen Unterschiede in ihrem Reifungstempo“ (Grein, 2007). →Wachstum, →biologisches Alter

 

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ (Spruch aus Afrika) 

 

Mehr zum Thema: http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/reifung/12726

 

 


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