Schwimmerhypertonie

26. Juli 2017 Sch 0

Schwimmerhypertonie (swimmer’s hypertension), erhöhte Blutdruckwerte bei Schwimmern, die auf

  • akzentuiertes (Arm-) Krafttraining,
  • Veränderung des peripheren Widerstands und der Hämodynamik (Bewegung des Blutes im Gefäßsystem) im Wasser,
  • konstitutionelle Faktoren (athletischer →Körperbau)
  • sowie veränderte hormonelle Regulationsmechanismen zurückgeführt werden.

Weitere Ursachen lassen sich aus einer gewissen Parallelität des zirkulatorischen und hormonellen Verhaltens in der Physiologie des Schwimmens mit dem Verhalten bei der essentiellen Hypertonie aufzeigen (Weiss & Weicker, 1985). Hier scheint es sich um Ausnahefälle von Leistungsschwimmern zu handeln, denn in der Regel wird regelmäßiges Schwimmen als „Blutdrucksenker“ empfohlen (Nualnim et al. 2012). Darauf setzte bereits Pfarrer Kneipp mit seiner Wassertherapie im 19. Jahrhundert.


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