Kategorie: Ausdauer
Atemrhythmus
Atemrhythmus (breathing rhythm), Wechsel zwischen Ein- und Ausatmung mit starker Auswirkung auf die Ökonomie der Atmung. Im Schwimmen ist das besonders problematisch, weil die Atmung dem →Bewegungsrhythmus untergeordnet ist. Außerdem benachteiligt die Atmung besonders im Kraul- und Schmetterlingsschwimmen die Wasserlage. Deshalb wird sie mit abnehmender Streckenlänge reduziert bis ganz weggelassen (z.B. 50m Freistil/Schmetterling). Mit zunehmender…
Weiter zum Begriff AtemrhythmusAtemtraining
Atemtraining (breathing training) oder Inspiratorisches Muskeltraining (Inspiratory muscle strength training-IMST), wiederholtes Einatmen gegen Widerstand mit einem Atemwiderstandsgerät (POWERBreathe, Spiro-Tiger) zur Stärkung der Atemmuskulatur, insbesondere des Zwerchfells, und damit zu verbesserter Ausdauerleistung (Romer et al. 2002). Die Atemmuskulatur arbeitet rund um die Uhr zumeist im Schongang, wird aber auch bei Ausdauerbelastungen selten maximal gefordert. Sie kann…
Weiter zum Begriff AtemtrainingAusdauer
Ausdauer (endurance), „Widerstandsfähigkeit gegenüber Ermüdung“ (Harre, 1979), konditionelle Fähigkeit, die in der Trainings- und Wettkampfpraxis zumeist als Mischform (→Schnelligkeitsausdauer, →Kraftausdauer) auftritt, wobei im Sportschwimmen wegen des beachtlichen Wasserwiderstandes in der Mehrheit der Disziplinen die Kraftausdauer dominiert. Physiologisch gesehen ist Ausdauer die Fähigkeit der Muskelzelle, bei Belastung verbrauchtes Adenosintriphosphat (ATP) zu resynthetisieren (Tomasits & Haber, 2003).…
Weiter zum Begriff AusdauerAusdauer, aerob-anaerobe
Ausdauer, aerob-anaerobe (endurance, aerobic-anaerobic) auch Übergangsbereich, Bereich zwischen Laktat 2 (→aerobe Schwelle) und 4 mmol/l (→anaerobe Schwelle). Diese in der Sportwissenschaft übliche Struktur (s. Abb.) ist aber recht willkürlich und nicht immer mit der Trainingspraxis vereinbar. „Der aerob-anaerobe Übergangsbereich ist ein komplexer Funktionszustand und betrifft nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch andere Funktionssysteme. Aus praktischen…
Weiter zum Begriff Ausdauer, aerob-anaerobeAusdauer, allgemeine
Ausdauer, allgemeine (endurance, general), unter dem Aspekt der an der Bewegung beteiligten Muskulatur umfasst die allgemeine Ausdauer die Ermüdungswiderstandsfähigkeit großer Muskelgruppen, d.h. von mehr als 15% der Skelettmuskulatur (Hollmann & Hettinger, 1980), im Gegensatz zur lokalen Ausdauer. Unter trainingsmethodischem Aspekt verstehen wir darunter vielfältige unspezifische („schwimmfremde“) Übungen, die vorrangig an Land und im Grundlagenausdauer-Bereich stattfinden.…
Weiter zum Begriff Ausdauer, allgemeineAusdauer, anaerobe
Ausdauer, anaerobe (endurance, anaerobic), Ausdauer auf anaerober Stoffwechselbasis, d.h. oxidative Verbrennung von Glykogen bei Sauerstoffmangel. Dabei wird Zucker zu Laktat (Salz der Milchsäure) abgebaut, das zur Azidose führt, wodurch die Belastung abgebrochen oder vermindert werden muss (deshalb auch laktazid-anaerobe Ausdauer). Das Laktat wird über den Blutkreislauf verteilt und in Leber, Niere, ruhender Skelettmuskulatur und Herzmuskel…
Weiter zum Begriff Ausdauer, anaerobeAusdauer, extensive
Ausdauer, extensive (endurance, extensive) →Grundlagenausdauer I
Weiter zum Begriff Ausdauer, extensiveAusdauer, intensive
Ausdauer, intensive (endurance, intensive) →Grundlagenausdauer II
Weiter zum Begriff Ausdauer, intensiveAusdauer, lokale
Ausdauer, lokale (endurance, local), Ausdauer bei Beanspruchung unter etwa 15% der Skelettmuskulatur. Hollmann & Hettinger (1980) hatten dieses Limit ermittelt, wonach das Herz-Kreislaufsystem zum Sauerstofftransport keine entscheidende Rolle mehr für die Ausdauerleistung spielt (im Gegensatz zur →allgemeinen Ausdauer). Limitierend sind bei der lokalen Ausdauer Kapillarisierung, Myoglobingehalt, Enzyme, Phosphagen- und Glykogenspeicher. Für Schwimmen als Ganzkörperbewegung spielt…
Weiter zum Begriff Ausdauer, lokaleAusdauer, regionale
Ausdauer, regionale (endurance, regional) →Ausdauer, lokale
Weiter zum Begriff Ausdauer, regionale