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Begriff

Barriere, psychische

Barriere, psychische (psychological barrier), „Mauer im Kopf“, gehemmte Persönlichkeit bis zur nicht sichtbaren „seelischen Behinderung“, die deshalb verstärkt auf Unverständnis im Umfeld sorgt (Arbeitsverhältnis, Vermietung von Wohnung usw.)

Im Sport reduzieren psychische Barrieren das Handeln auf Grenzbereiche bis zur totalen Unterdrückung (Baumann, 2006, S.271). Sie äußern sich als psychisches Trauma. Es werden zwei Arten von Barrieren unterschieden: zum einen negative Konsequenzerwartungen (Folgen einer Verhaltensausführung, z.B. neue Rennstrategie oder das Nicht-Durchstehen einer Trainingsserie), zum anderen situative Barrieren (Risikosituationen, die eine Verhaltensausführung erschweren, z.B. Höhenangst, Verletzungsgefahr an Geräten) (Fuchs 1994). Das Überwinden der Barrieren erfordert willensgesteuerte (volitionale) Gegenstrategien.

Quellen

  • Baumann, S. (2006). Psychologie im Sport. Aachen: Meyer Zur Quelle
  • Fuchs, R. (1994). Konsequenzerwartung als Determinante des Sport- und Bewegungsverhaltens. Z. für Gesundheitspsychologie II (4), 269-291 Zur Quelle

Verwandte Begriffe

  • PersönlichkeitGesamtheit der Eigenschaften und Fähigkeiten eines Individuums …
  • SportAus engl. Kurzform für disport „Zerstreuung“, „Vergnügen“ …
  • Trauma, psychologischesSeelische Verletzung oder Erschütterung …
  • Renngestaltung/Renneinteilung/Rennverlauf (race distribution), Verlauf eines Wettkampfes bezogen auf die …
  • SerieLat. serere „reihen“, „fügen“ geordnete Folge gleichartiger Ereignisse …
  • BarriereHindernis, das einer Handlung oder Entwicklung im Weg steht.

Schlagwörter

Überarbeitet am 20. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Barriere, psychische. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/barriere-psychische/ (abgerufen am 9. Oktober 2026).