Begriff: Sportinformatik
Sportinformatik
Sportinformatik (sports informatics), Teildisziplin der Sportwissenschaft zur Anwendung von Erkenntnissen und Erfahrungen der Informatik/Informationstechnologie auf Wissenschaft und Praxis im Sport. Schwerpunkte sind: Datenbanken und Datenverwaltung, Softwareentwicklung, Modellbildung, Medien, Kommunikationsnetze, Informationstechnologie, die allesamt miteinander verzahnt sind. Einen eigenständigen Studiengang gibt es gegenwärtig an der TU Darmstadt. →Mediendidaktik
Aktuelle Schwerpunkte und Entwicklungen des Fachbereichs Sportinformatik IAT-Leipzig:
- Sportartspezifische komplexe Datenbanken für Training, Wettkampf und Diagnostik im olympischen und paralympischen Leistungssport,
- Webapplikation zur strukturieren und effizienten Planung, Dokumentation und Analyse von spezifischen Daten,
- Entwicklung komplexer, sehr spezifischer Mess-, Informations- und Analysesysteme
- Messwerterfassung und -verarbeitung, Videobildanalyse sportartspezifischer Bewegungen,
- KI-Anwendungen und Analysen sportartspezifischer Bewegungen,
- Grundlagen Informationstechnologie (IT) am IAT.
Beispiel Schwimmen: https://speicherwolke.uni-leipzig.de/index.php/s/bMR85i3XFYeoo7d?dir=/&editing=false&openfile=true – Zugriff 17.12.25
- http://www.sportwissenschaft.de/index.php?id=468 – Zugriff 17.12.25
- Perl & Lames (1995). Sportinformatik – Gegenstandsbereich und Perspektiven einer sportwissenschaftlichen Teildisziplin. Leistungssport 3/95, 26-30 (https://www.iat.uni-leipzig.de/datenbanken/iks/open_archive/ls/lsp95_03_26_30.pdf)
- Memmert, D. (2023). Sportinformatik-Modellbildung, Simulation, Datenanalyse und Visualisierung von sportbezogenen Daten. Berlin Springer
