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Begriff

Bewegungsempfinden

Bewegungsempfinden (motor sensation), „komplexe Disposition zur differenzierten, zweckmäßigen Aufnahme und Verarbeitung sensomotorischer Informationen bei der Realisierung eigener Bewegungshandlungen“ (Hirtz, in Schnabel & Thieß, 1993, S.153), auch kognitiver Aspekt des Bewegungsgefühls. Aus physiologischer Sicht Teil der Propriozeption, der das ZNS über den Bewegungszustand des muskuloskelettalen System informiert. Es wird durch Rezeptoren in Muskeln und Gelenken vermittelt (DocCheck-Flexikon).

„Ohne Bewegungsgefühl gibt es weder Timing noch Rhythmus! Und schon gar keinen Erfolg!“ (Hotz, 2012, S.35).

Ein gutes Bewegungsempfinden ist erforderlich für die Koordination der Teilbewegungen im Schwimmen, die Feinabstimmung der an der Schwimmbewegung beteiligten Muskeln und ist ein Merkmal des Talents im Schwimmen. Bewegungsempfinden äußert sich spezifisch im Wassergefühl.

 

„Du musst ein Teil des Wassers sein.  Du musst es mit Deiner Haut fühlen. Du musst einfach spüren, wie das Wasser Dir einen Durchgang öffnet.“ Alexander Popov (1971*) Olympiasieger 50/100 m Freistil

Quellen

  • Hotz, A. (2012). Das Bewegungsgefühl – die Seele des rhythmisch zu gestaltenden Timings. Leistungssport 5/2012, 34/35 Zur Quelle
Überarbeitet am 22. März 2017Autor: Klaus Rudolph